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Vor welchen Herausforderungen stehen wir in der lokalen Energieversorgung?

Von "Energie und Klimaschutz"

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Die Energieversorgung ist ein zentrales Thema im Fichtelgebirge. Der Landkreis unterstützt bereits die Initiativen zur lokalen Energie- und Wasserstoffproduktion aktiv.

Wo siehst Du die großen Herausforderungen, die wir in Zukunft haben? Welche Aspekte müssen wir unbedingt berücksichtigen?

Kommentare(27)

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Ladestationen für E-Fahrzeuge
    @Dr. Laura Krainz-Leupoldt, vielen Dank für Deinen Hinweis. Am 05.11.2019 startete die E-Ladesäulen Initiative im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Es werden in 14 Gemeinden E-Ladesäulen entstehen, so dass jeder Gemeinde mindestens eine E-Ladesäule zur Verfügung steht.
      Würde es sehr begrüßen wenn privates Angagement beim Einsparen oder Einspeichern von Energie mehr gefoerdert wird. Ebenso wäre beim Recycling Belohnungssysteme für Privatpersonen als auch Firmen denkbar.
      • 1 gefällt mir
      Wenn wir die maximale Wertschöpfung aus der von uns verbrauchten Energie ziehen wollen (und das müssen wir) dann lautet das Ziel in einer ersten Stufe "autarke Energieversorgung des Landkreises". Dies können wir erreichen, wenn wir die Produktion der erneuerbaren Energien zur Verfügung Stellung von Elektrizität, Wärme und Mobilität steigern. Dafür braucht es als wichtigstes ein Denken pro erneuerbare Energien in der Kommunalpolitik, in den Verwaltungen, bei sämtlichen Planern, in der Wirtschaft und in den privaten Haushalten. Weiter braucht es dafür das Aufzeigen von Potentialen und Möglichkeiten durch die öffentliche Hand welche (ungeahnten) Möglichkeiten in den erneuerbaren Energien stecken. Das wäre eine Koordinationsaufgabe für den Landkreis. Die öffentlichen Versorger müssen für dieses Ziel sich verstärkt der Steuerung und der Energieverteilung/Energiespeicherung widmen; die SWW Wunsiedel GmbH ist dafür ein gutes Beispiel. Wenn wir dieses erste Ziel erreichen, werden wir x-Millionen in unserem Landkreis halten. Das ist ebenfalls eine Aufgabe im Projekt, den Aufwand des Primärenergieverbrauchs für Strom, Wärme und Mobilität im Landkreis zusammenzustellen. Die nächste Stufe wäre dann ein bestimmtes Überschussvolumen zu erreichen, um dies entweder über die Börsen an den Markt allgemein -oder noch besser an direkte Verbraucher- abzugeben.
      • 3 gefällt mir
      Profil von Irene Pohl
      Gepostet von:Irene Pohl
      vor 6 Jahren
      Anträge für Solare Baupflicht sollten in allen Kommunen von den Stadträt:innen gestellt werden und auch der Landkreis sollte finanzielle Hilfen für Häuslebauer bzw. öffentliche Neu- oder Umbauten bei der Regierung oder anderen möglichen Sponsoren wie Industie und Energieversorgern dafür einfordern, die ja auch davon profitieren würden.
      • 3 gefällt mir
      Profil von Karl Bröckl
      Gepostet von:Karl Bröckl
      vor 6 Jahren
      Ich bitte die Tippfehler bei der Wasserstofftechnologie und den Besitzern zu entschuldigen!
      • 1 gefällt mir
      Profil von Karl Bröckl
      Gepostet von:Karl Bröckl
      vor 6 Jahren
      Es ist hoch erfreulich, was sich im Raum Wunsiedel bei der Wasserstzofftechnologie tut. Voraussetzung ist aber die umweltfreundliche Produktion von Strom. Und hier geschieht bei uns leider noch lange nicht das Optimale: es sind nicht nur Alt-, sondern auch immer wieder Neubauten zu sehen, die trotz optimaler Dachausrichtung keine Photovoltaikanlage aufweisen. Der Landkreis müsste deshalb - in Zusammenarbeit mit den Kommunen - für Neubauten die gesetzliche Verpflichtung zur Integration einer (inzwischen sehr preiswerten!) PV-Anlage aussprechen und die Besitzuer von Altbauten mit geeigneten Dächern aufklären und gegebenenfalls finanziell unterstützen, um PV-Anlagen nachzurüsten.
      • 7 gefällt mir
      Profil von Florian Gahl
      Gepostet von:Florian Gahl
      vor 6 Jahren
      Den Energieträger Wasserstoff als Art Speicher von elektrischer Energie bei Stromspitzen der erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik, zu nutzen, ist eine zukunftsorientierte Methode, um die Stromversorgung zu gewährleisten. Man könnte aber auch noch mehr daraus machen und mit den gespeicherten Wasserstoff Fahrzeuge betreiben, die mit Brennstoffzellentechnik funktionieren. Dabei wäre denkbar, dass man eine Tankstelle für Fahrzeuge im Landkreis baut. Damit könnten Fahrzeuge betrieben werden, die meist den Landkreis nicht verlassen, weil die Möglichkeit zu tanken in anderen Landkreisen in den nächsten 5 Jahren ca. noch nicht bestehen wird. Dies wären z. B. Fahrzeuge des Bauhofs, Fahrzeuge der KUFI , aber auch Behöhrdenfahrzeuge, die der Bergwacht, der Feuerwehr und Polizei angehören könnten. Bei einer Neuanschaffung eines Fahrzeuges einer dieser Organisationen könnte durch ein Fahrzeugkonzept eine alternative Antriebsart, wie der Energieträger Wasserstoff berücksichtigt werden.
      • 5 gefällt mir
      @Florian Gahl Danke für den Hinweis. Dem Thema Wasserstoff als Treibstoff und Energieträger werden wir uns als „Wasserstoff-Modellregion Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge“ ab nächstem Monat verstärkt widmen. Wir haben uns im Dezember erfolgreich am Förderwettbewerb "HyLand" des Bundesverkehrsministeriums beworben und dürfen nun ein Konzept ausarbeiten: https://www.landkreis-wunsiedel.de/buergerservice/news/2019-1/herausragendes-konzept-landkreis-wird-modellregion-fuer-wasserstoff Ein Bürgerbeteiligungsprozess dazu wird voraussichtlich ab August/September stattfinden.
      • 3 gefällt mir
      Der Energiepark in Holenbrunn/Wunsiedel ist sicher ein richtiger Weg. Hier fände ich es aber sehr sinnvoll einen Gleisanschluss an die nur 300m vorbei führende Bahntrasse zu erstellen. Das aktuelle LKW-Aufkommen ist schon sehr hoch. Wenn die Gelo in Zukunft noch mehrere LKW-Ladungen pro Stunde benötigt wäre die Schienenanbindung nicht nur "smart" sondern aus Sicht der Nachhaltigkeit ein Muss. Sorge macht mir die Klärschlammtrocknung. Was passiert mit dem getrockneten Endprodukt? Ist dies die Vorhut einer (Müll-)Verbrennungsanlage getarnt als Kraftwerk im Gewerbepark Thiersheim/Wunsiedel? Dann können wir alle Bemühungen für den Tourismus einstellen und Neubürger wird es auch nicht gerade anlocken.
      • 1 gefällt mir
      @Markus Gläßel danke für Deine Meinung und die Überlegungen, die Du aufführst.
        Es wurde im Landkreis WUN bereits Vieles erreicht - Respekt - weiter so - Ausbau Windkraft und Solar und Bio, dazu unbedingt verstärkt die Wasserstofferzeugung nutzen und ausbauen als Pufferspeicher für Stromspitzen. Ggf. direkt an die Windparks angegliedert solche Anlagen aufstellen (Hydrolyse) und bei Strommangel mit dem erzeugten Wasserstoff einen Generator betreiben
        • 3 gefällt mir
        Ich stimme den Kommentaren hier zum Großteil zu. Dennoch ist ein Verbundnetz für eine überregionale Stromverteilen ist seit langem ein Bestandteil der Energieversorgung. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Eine PV Anlage auf dem eigenen Dach ist ein guter Beitrag, wird hieran in naher Zukunft auch nichts ändern. Die Notwendigkeit einen leistungsfähigen Netz wird sich im Zuge der E-Mobilität als noch wichtiger herauskristallisieren. Leider gibt es dazu viele Meinungen von Leuten, die den Unterschied zwischen Kilowatt und Kilowatt-Stunden nicht kennen. Man sollte hier mehr auf Naturwissenschaftler als auf Philosophen hören. Um die Wertschöpfung im Landkreis zu erhöhen, wäre eventuell ein Stroh-Kraftwerk eine Überlegung wert.
          Profil von Oliver Grimm
          Gepostet von:Oliver Grimm
          vor 6 Jahren
          @Jürgen Gewinner Hallo Jürgen Gibt, wie Du schreibst, viele Meinungen. Von einem Strohkraftwerk hab ich noch nichts gehört. Ich kann mir nicht vorstellen das so ein Kraftwerk das ganze Jahr laufen kann in Ermangelung des Brennstoffs. Stroh gibt es nur ein paar Wochen im Jahr und wird dann doch bei den Bauern gerne als Einstreu verwendet. Hast Du da Erfahrungen wie so was laufen kann? Gruß Oliver

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