Was erwartest Du in Zukunft vom öffentlichen Nahverkehr?
Von "Mobilität"
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Der öffentliche Nahverkehr ist eine zentrale Komponente der Personenbeförderung im Landkreis. Wir als Landkreis sind bemüht, den öffentlichen Personennahverkehr so wirksam und effizient wie möglich anzubieten.
Was erwartest Du in Zukunft vom öffentlichen Nahverkehr? Welche Wünsche hast Du für die zukünftige Nahverkehrsplanung? Welche Herausforderungen siehst Du aktuell. Was sind Chancen für die Weiterentwicklung und die zukünftige Nutzung?
Kommentare(25)
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Profil von Klaus Bergmann
Gepostet von:Klaus Bergmann
vor 6 Jahren
Eine aufeinander flächenweite, abgestimmte und regelmäßige (1h-)Taktung von Bus und Bahn wäre ein erster Schritt zu mehr Attraktivität.
Und da die letzten hundert Meter dann oft mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, braucht es an den Haltestellen attraktive und sichere Unterstellplätze (siehe ländliche Räume Schweden) oder attraktive Mitnahmemöglichkeiten im ÖPNV.
Profil von Deborah Fabian
Gepostet von:Deborah Fabian
vor 6 Jahren
Ich wuerde mir wuenschen dass die öffentlichen Verkehrsverbindungen gerade zwischen den Dörfern bisschen mehr ist.
Profil von Günter Kaufmann
Gepostet von:Günter Kaufmann
vor 6 Jahren
Wie die Beförderung erfolgt, große oder kleinere Fahrzeuge, ist erst mal unwichtig. Wichtig ist zunächst, dass überhaupt eine Verbindung besteht und diese nicht nur früh und abends. Das wird nicht mit festen Linien wie in Großstädten funktionieren, bei uns fahren viel zu wenige Leute zum gleichen Ziel. Lösungen müssen diesbezüglich auch nicht neu erfunden werden, es gibt schon einige (Flexi-Bus, Anrufbus usw.). Dann muss auch sichergestellt werden, dass der ÖPNV nicht an der Landkreisgrenze endet. Versuchen Sie mal von Weißenstadt nach Bayreuth mit dem ÖPNV zu fahren! Als weiteren wichtigen Punkt sehe ich die Gebühren. Die müssen einfach strukturiert sein, z. B. mit Zonen. Eine Preisfindung für die Strecke von A nach B ist viel zu starr. Denkbar wäre z. B. ein Monats oder Jahresticket für eine bestimmte Zone oder einen Umkreis zum Wohnort.
Und dann wird man sicher auch einen langen Atem brauchen um das System zu etablieren, denn von heute auf morgen werden die Menschen nicht auf den ÖPNV umsteigen.
Profil von Philipp Jahreis
Gepostet von:Philipp Jahreis
vor 6 Jahren
Ich erwarte mir beispielsweise, dass ich irgendwann wie beispielsweise in Nürnberg auch durch unser Fichtelgebirge mit einer fahrerlosen S- oder U-Bahn zumindest stündlich (zu Stoßzeiten eventuell häufiger) zu jeder Gemeinde, zu jeden größeren Dorf soweit auf dem Weg und in unseren zwei größeren Städten auch zu dem jeweils anderen Stadtende zu angenehmen Preisen für Einwohner fahren kann. Vielleicht auch, nein eigentlich unbedingt auch zu bestimmten Attraktionen/POI im Fichtelgebirge (Wanderparkplätze, Therme/Schwimmbäder, Seen, Krankenhäuser, Veranstaltungsorte). Natürlich mit der Möglichkeit ein Fahrrad etc. mitzunehmen.
Um hier die Haltezeiten so kurz wie möglich zu halten könnten hier Geräte an den Haltestellen stehen, welche mit einem Ticket (Digital am Smartphone oder ausgedruckt etc.) ein Haltesignal an die nächste Bahn geben und sie so nicht ständig unnötig an den vielen Haltestellen anhalten muss. So kommt man zügig von A nach B ohne Auto.
Für Fichtelgebirgs-Berufs-Pendler (also nur quer durch den Landkreis-Pendler) könnte man an den Haltestellen Parkplätze schaffen. So fahren die am Stadtrand oder auf dem Dorf wohnenden nur zum Parkplatz mit dem Auto und dann mit dem Zug weiter.
Das wäre meine Zukunftsvision von ÖPNV im Fichtelgebirge.
Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Die wesentlichen Punkte sind schon angesprochen. Wir müssen uns aber klar sein, daß wir zunächst einmal schnell zu realisierende Vorschläge machen sollten.
Schnell zu realisieren wäre:
Kleinere Busse – auch in den Städten - aber mit höherer Frequenz.
Direktverbindungen (ohne jedes Dorf an der Strecke anzufahren) der Städte MAK – SEL – WUN um zügig den Bahnknotenpunkt MAK und die Ämter in WUN zu erreichen.
Dies gilt auch für die größeren Gemeinden wie Marktleuthen, Kirchenlamitz, Röslau und Weißenstadt.
Kleinere Orte sollte nur noch durch Ruftaxi angefahren werden.
Profil von Jan Nesticò
Gepostet von:Jan Nesticò
vor 6 Jahren
Was erwarte ich vom öffentlichen Nahverkehr? So steht es in der Fragestellung.
Sehr geehrter Herr Landrat,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Auf jeden Fall erwarte ich nicht eine Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs wie z. B. jetzt passiert ist Linie 6 Waldsassen - Selb.
Es gibt keine Verbindung in den Nachbarlandkreis.
Profil von Martin Keltsch
Gepostet von:Martin Keltsch
vor 6 Jahren
Natürlich sind auch schnelle und gute Bahnverbindungen in die Zentren wichtig. Je besser die Bahnanbindung an die Zentren ist, desto besser funktioniert der Austausch und desto freier kann der Mensch wählen, ob er im Zentrum oder eher im gut angebundenen "ländlichen" Raum wohnen will. Und die Firmen wären freier in der Entscheidung, ob Sie Ihre Fertigung in den Zentren oder im gut angebundenen "ländlichen Raum" ansiedeln. Die Tragödie um die Elekrifizierung der wichtigen Strecken nach Regensburg und Nürnberg macht allerdings leider wenig Hoffnung, dass sich da in absehbarer Zeit wirklich etwas ändert! Hier Verbesserungen zu erreichen wäre extrem wichtig für die Region. Und dann muss man natürlich auch noch gut (siehe meinen Beitrag oben) den/die Bahnhöfe der Engeren Region erreichen können.
Profil von Markus Schricker
Gepostet von:Markus Schricker
vor 6 Jahren
Mir sind zwei Dinge besonders Wichtig.
Einmal das Verkehrsverbindungen zu Ballungszentren besser ausgebaut und die Zentren ( Bayreuth/ Regensburg/ Nürnberg auch Hof und Weiden) auch schneller erreicht werden.... somit wird unserer Landkreis noch einiges attraktiver für jeden ob Schüler, Student oder Pendler auch der Tourismus kann dadurch gefördert werden. Schnelle Verbindungen
Das andere ist auch über den Landkreisen eine bessere Verbindung zu schaffen.
( z. B. zum Landkreis Tirschenreuth ) es ist fast unmöglich von Arzberg nach Tirschenreuth oder auch Marktredwitz nach Mitterteich oder Tirschenreuth zu kommen. Dies betrifft Pendler sowie auch Schüler die gerne in Marktredwitz bzw im Landkreis Wunsiedel zur Schule gehen möchten.
Was noch dazu beitragen kann ist eine Lösung Fahrpläne bzw Verbindungen Einfach / Digital / evtl. per App an den Fahrgast zu bringen....( Anzeige wann kommt der Bus/Zug an mehreren Haltestellen im ganzen Landkreis anzuzeigen digital usw. )
Profil von Martin Keltsch
Gepostet von:Martin Keltsch
vor 6 Jahren
Ich würde sagen, die (zeitlich unabhängige) zuverlässige und schnelle Verbindung unserer Zentren Marktredwitz, Selb und Wunsiedel (+ die geeignete Anbindung der anderen, kleineren Zentren) ist ein großes Problem und mindert die Attraktivität unserer Region erheblich. Eigentlich sollte es nämlich bei der Frage, ob der Bürger die Angebote der verschiedenen Städte nutzen kann, keine Rolle spielen dürfen, ob jemand ein Auto hat und ob er im Raum Wunsiedel, Marktredwitz oder Selb wohnt. Alles sollte so verbunden sein, dass der Wohnort möglichst egal ist. Natürlich ist das alles auch eine Kostenfrage. Deshalb würde ich hier die Möglichkeit von selbstfahrenden Bussen (mit Wasserstoffantrieb!) noch näher und gezielter ins Visier nehmen. Es wäre natürlich brilliant, wenn diese dann regelmäßig fahren würden. Beispiel:Marktredwitz und Wunsiedel sind ein gemeinsames Oberzentrum. Die derzeitige Verbindung durch den öffentlichen Nahverkehr entspricht vielfach nicht den Ansprüchen der Lebensrealität. Wenn es hier einen oder mehrere selbstfahrende Busse mit Wasserstoffantrieb gäbe, der oder die in überschaubarer Zeit ständig zwischen Wunsiedel und Marktredwitz pendeln würden (auch am späten Abend), dann wäre die Verbindung zwischen den beiden Städten eine Verbindung, die dem Anspruch eines gemeinsamen Oberzentrums gerecht werden würde und die beiden Städte würden erheblich mehr zusammenwachsen. Die Lebensqualität in beiden Städten würde dadurch erheblich steigen. Mir ist klar, dass es hier noch viel zu entwickeln und zu prüfen gibt. Aber es wäre ein erstrebenswertes Ziel. Zusammengefasst: die neuen Mobiltätstechniken sind eine große Chance für die Region. Aber sie müssen sinnvoll genutzt werden.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
Folgende Nachricht hat uns per Mail am 17.05.2020 erreicht:
Der Bus-ÖPNV im Landkreis Wunsiedel ist zumindest im Raum Kirchenlamitz/Weißenstadt katastrophal. Auf der Bahnlinie Hof - Marktredwitz verkehren Züge, die auf jeder Station halten, im Stundentakt. Sowohl in Hof als auch in Marktredwitz gibt es gute Anschlüsse nach Nürnberg, Regensburg/München, Dresden. Allerdings erreicht man die Züge auf der Linie Hof - Marktredwitz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. An schulfreien Tagen gibt es gerade einmal zwei Fahrtenpaare zum Bahnhof Kirchenlamitz Ost. Am Wochenende und an Feiertagen ruht der Verkehr. Es sind also Ausflugs-, Einkaufs- oder Fahrten zu Ärzten mit öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich. Und wenn ich mich schon in das Auto setzen muss, kann ich gleich mit dem PKW zu meinem Ziel fahren. Vom Ziel des Umweltschutzes durch einen ansprechenden ÖPNV ist der Landkreis Wunsiedel weit entfernt. Dazu kommt noch, dass alle Verantwortlichen bei den Verkehrsunternehmen und in der Politik in den letzten Jahren nicht in der Lage waren, einen Verkehrsverbund zu schaffen. Für eine Fahrt nach Hof brauche ich, falls es überhaupt eine Verbindung gibt, eine Busfahrkarte nach K-Ost, eine Bahnfahrkarte nach Hof und dann noch eine Stadtbuskarte. Für diese Kosten kann ich mit einem Auto der Oberklasse nach Hof und zurück fahren. Die direkten Busverbindungen nach Hof sind von den Zeiten an denen die Busse verkehren völlig unattraktiv, da sie weder für den Berufsverkehr, noch den Schülerverkehr noch für Einkaufsfahrten genutzt werden können (letzter Bus zurück schon kurz nach 15.00 Uhr!). Auch Urlauber für das zukünftige Bad Weißenstadt können mit diesem Angebot weder an- noch abreisen.
Es sollte daher ein umfassendes Rufbusangebot aufgebaut werden und sichergestellt werden, dass auch bei Zugverspätungen der Anschlussbus wartet (Telefonhotline).
Ich möchte die Verantwortlichen daran erinnern, dass wir vor ca. 20 Jahren einen hervorragendes Angebot im Busverkehr hatten. Man konnte, auch am Wochenende früh wegfahren und abends (der letzte Rufbus fuhr nach Ankunft des letzten Zuges in Kirchenlamitz Ost ab) wieder zurückkommen. Die Anschlussbusse waren mit Funk ausgestattet und konnten so über Zugverspätungen informiert werden und warten. Dieses Angebot wurde nach und nach abgebaut. Auch zum letzten Fahrplanwechsel wurden wieder Fahrten gestrichen.
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