Was ist Dir im Bezug auf die digitale Infrastruktur wichtig?
Von "Infrastruktur"
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Das smarte Fichtelgebirge baut auf der digitalen Infrastruktur auf. Die flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk und Breitband hat höchste Priorität. Es geht dabei jedoch noch weiter, zum Beispiel können durch die Schaffung von Datenplattformen neue Angebote für den Landkreis geschaffen werden.
Welche Aspekte sind Dir dabei wichtig? Was ist Deiner Meinung nach unbedingt zu beachten? Wo siehst Du aktuell Herausforderungen im Bereich der Infrastrukturversorgung? Welche Chancen haben wir? Wir sind gespannt auf Deine Meinung!
Kommentare(25)
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Profil von Rolf Brilla
Gepostet von:Rolf Brilla
vor 6 Jahren
Glasfaser in jedes Haus und schließen der Funklöcher bei 4G; und das bis 2022; versprochen wird und das schon sehr lange!!
Profil von Martina von Waldenfels
Gepostet von:Martina von Waldenfels
vor 6 Jahren
Wenn wir "Freiräume für Macher" anbieten, dann ist eine optimale digitale Infrastruktur ein Muss - egal ob für den privaten oder geschäftlichen Bereich. D.h. keine Funklöcher mehr, kontinuierliche Erhöhung verfügbarer Bandbreiten und dann damit werben!
Profil von Irene Pohl
Gepostet von:Irene Pohl
vor 6 Jahren
Ich meine zu Infrastruktur gehört auch die öffentliche Verkehrsanbindung. Wie weit sind wir denn mit dem Baxi im Landkreis Wunsiedel?
Profil von Jürgen Grießhammer
Gepostet von:Jürgen Grießhammer
vor 6 Jahren
Ich war zuletzt mit der Internetversorgung via Glasfaser fast schon einigermaßen zufrieden, bis der lock down kam und wir eine Videokonferenz ausprobierten. Von den 60 Minunten war ich keine 30 Minuten dabei, bin ständig rausgeflogen. Normalerweise habe ich in meinem Dorf eine Versorgung mit 50 bis 60 MBit/s. Ein Speedtest unmittelbar nach der Konferenz erbrachte gerade einmal 4MBit/s!
In Stoßzeiten hatte ich schon vorher ab und zu das Gefühl, dass die Datengeschwindigkeit in die Knie ging. Im lock down wurde offensichtlich, dass unser 400-Einwohner-Dorf mit zu geringer Bandbreite versorgt wird. Für eine stärkere Digitalisierung ist eine deutliche Verbesserung auch für kleine Dörfer unabdingbar.
Ganz problematisch ist in unserem Dorf die Versorgung für Smartphones. Ich hatte 2016 während meiner 4 Wochen Urlaub in Tansania überall (selbst auf knapp 5000m Höhe und in der "Ebene die nicht endet" - der Serengeti) besseren Empfang, als in vielen Ecken unseres Dorfes. Ich spreche seither vom "digitalen Entwicklungsland Bayern".
All den Landes- und Bundespolitikern, die sich rühmen, dass wir eine gute Versorgung hätten, sollte man das mal unter die Nase reiben!
Auch die Versorgung unseres Gymnasiums mit gerademal 120MBit/s würde zu einem Fiasko werden, wenn wir unseren Schülern WLAN anbieten wollten. An einen echten digitalisierten Unterricht ist damit kaum zu denken.
Profil von Lasse Becker
Gepostet von:Lasse Becker
vor 6 Jahren
Was in Wunsiedel selbst zumindest sehr zu loben ist, ist die Breitbandanbindung und die dortige Unterstützung durch die Stadt und ihre Partner. Das hilft uns als Unternehmen sehr.
Wie schon andere gesagt haben: Ausbaufähig ist ein schnelles, aber vor allem stabiles Mobilfunknetz - insbesondere auch zumindest eine Stabilität entlang der Hauptverkehrsadern (Bundesstraßen und Zugstrecken).
Profil von Antje Geyer
Gepostet von:Antje Geyer
vor 6 Jahren
Eine gute Internetverbindung im ganzen Fichtelgebirge halten wir auch für ein sehr wichtiges Ziel.
Profil von Toni Neubert
Gepostet von:Toni Neubert
vor 6 Jahren
Aus meiner Sicht sollte grundlegend an der Infrastruktur gearbeitet werden. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist absolut unzureichend. Eine schnelle Hauptleitung ist zwar gut, aber nutzt das den Unternehmen und in Zeiten von Homeoffice den Privathaushalten nichts, wenn man zu Hause eine veraltete kleine Kupferleitung hat. Das das auch anders geht, beweist z.B. der Ort Langenbach in der Gemeinde Geroldsgrün im Frankenwald. Dort hat auch das abgelegenste Haus direkten Glasfaseranschluss. Auch wäre aus meiner Sicht das Verlgegen von Leerrohren sinnvoll, wenn Straßenzüge aufgerissen werden müssen. So könnten schnell neue Leitungen bei geänderter Technik eingezogen werden.
Auch ist das Mobilfunknetzt äußerst unzureichend. Wenn hier die Telekom nicht in Leistung geht, wäre es gut, wenn dies über dieses Projekt vielleicht auch über ein komunales Unternehmen erfolgen könnte.
Denn die Infrastruktur ist die Basis für alles was sich hier ausgedacht wird und für die Zukunft des Fichtelgebirge essentiell.
Profil von Martin Keltsch
Gepostet von:Martin Keltsch
vor 6 Jahren
Corona hat es bewiesen: man muss nicht in jedem Beruf täglich zu seinem Arbeitsplatz fahren und dort täglich präsent sein, sondern es geht auch vieles vom Homeoffice oder mit Onlinekonferenzen. Das ist eine Riesenchance für die Regionen außerhalb der Großsstädte - also auch für die Region Fichtelgebirge. Es ist so, dass - wenn man es will - die Arbeit für eine Firma in München oder sonstwo auf der Welt auch vom Fichtelgebirge aus möglich ist. Grundvoraussetzung ohne Kompromisse: damit das richtig funktioniert muss das Internet entsprechend ausgebaut sein! Wenn das richtig gemacht ist und dies auch richtig kommuniziert wird ist das eine Riesenchance für uns. Wir müssen dahin kommen, dass der Arbeitsplatz in München kein Argument mehr für einen Wegzug ist sondern dass es einzig und alleine um die Frage geht wo man lieber leben möchte! Diese einmalige Chance muss genutzt werden!
Profil von Barbara Rößler
Gepostet von:Barbara Rößler
vor 6 Jahren
Wenn die Technik gut genug entwickelt ist, muss das Ziel sein, viele Menschen in diese form der Kommunikation mit hineinzu nehmen. Es gibt hier immer super Beiträge zu technischen Fragen. Mir ist immer wichtig, wie kann ich die Menschen (oder welche Personen) kann ich in die Nutzung bringen. Es wird immer beklagt, dass das Smartphone die Kommunikation tötet. Das stimmt dann, wenn der Mensch nicht mit seinen Möglichkeiten reift. Jugendliche verstecken sich teilweise in Ihrem Smartphone. Es ist eine Möglichkeit für sie, die Umwelt auszublenden. Es geht aber auch anders. Man darf nicht vergessen, dass Ideen auch sehr wichtig sind. Der Mensch soll ja die Technik nutzen, nicht die Technik den Menschen. Geld sollte dem Menschen ja auch dienen, nicht der Mensch dem Geld ;-)
Genau so eine Plattform, wie diese hier, kann schon ein Einstieg sein. So erreicht man Leute, die sonst politisch nicht aktiv sind, aber trotzdem konstruktives beizutragen hätten.
Profil von Günther Volkmann
Gepostet von:Günther Volkmann
vor 6 Jahren
Mit der Zunahme der digitalen Angebote steigt natürlich auch die Anforderung an die digitale Infrastruktur. Nach meinem Gefühl hat sich diese im Landkreis in letzter Zeit merklich verbessert. Trotzdem gibt es noch Schwachpunkte. Dies zeigt sich gerade jetzt mit der massiven Zunahme der Arbeit im Home-Office. Solche Arbeitsmodelle werden in Zukunft nur möglich sein, wenn die Internet-Nutzung von zuhause genau so schnell wie in den Betrieben ist. Hier gibt es noch Nachholbedarf.
Das Problem ist allerdings - der Staat hat die Verantwortung der digitalen Infrastruktur an private Unternehmen abgegeben und diese müssen nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten handeln. Daher werden Ballungszentren gegenüber dünn besiedelten Landkreisen immer bevorzugt werden. Hier kann ein Ausgleich nur mit entsprechenden öffentlichen Fördermitteln geschaffen werden. Der Landkreis muss dies durch Schaffung geeigneter Projekte vorantreiben.
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