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Was ist Dir in Bezug auf das Bildungsangebot an unseren Schulen wichtig?

Von "Bildung"

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Bildung im Allgemeinen ist ein zentraler Bestandteil unseres Lebens und unserer Gesellschaft. Im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge versuchen wir stetig unser Bildungsangebot zu verbessern bzw. zu erweitern.

Wo siehst Du Chancen für neue Bildungsangebote und -formen? Wo siehst Du aktuelle Herausforderungen?

Kommentare(14)

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Wie wäre es, wenn Schulen einen mutigen Schritt in Richtung "Außer-Haus-Schule" machen. Ich denke da an Kleingruppen, max 5 Schüler, die eine Art Excursion machen, eine Landwirtschaft besuchen, eine Käserei, einen Aufruf der Kitzretter begleiten und anschließend Organisatoren, Bauern und Jäger befragen um dann gesammelt der Klasse ihre Erkenntnisse zu vermitteln. Stärkt zudem Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung und da lernen die Schüler mehr als in irgendeinem Schulbuch steht.
    Ergänzung durch Fächer, wie Ernährung und Gesundheit, Lebensführung und Philosophie
    • 1 gefällt mir
    @Dr. Laura Krainz-Leupoldt Ernährung v.a. im Hinblick auf Produktion/Verbraucherschutz - wer weiß, wie Lebensmittel hergestellt werden, der hat auch als Verbraucher bessere Chancen ehrlich Produkte richtig einzuschätzen.
      Profil von Irene Pohl
      Gepostet von:Irene Pohl
      vor 6 Jahren
      Um diese zusätzlichen und absolut nötigen Themen in den Schulunterricht zu integrieren brauchen wir ausschließlich Ganztagsklassen und viel mehr Lehrer bzw. kleinere Klassen, damit gut und speziell ausgebildete Lehrer:innen überhaupt die Möglichkeit haben, sich den Kindern in der erforderlichen Weise anzunehmen. Auch Themen wie Mobbing etc. gehören dazu. Kleinere Klassen und besser ausgebildete = besser bezahlte Lehrer:innen wären eine Lösung. Auch um die Integration von Flüchtlingskindern engagierter zu gestalten, da liegt noch einiges im Argen, angefangen von fehlenden Tablets für das Home Schooling über zusätzlichen Deutschunterricht bis hin zu ganztägiger Betreuung nicht nur in der Grundschule.
      • 1 gefällt mir
      Profil von Thomas Miksch
      Gepostet von:Thomas Miksch
      vor 6 Jahren
      Bessere Einbindung von BayernLab Wunsiedel BayernLab bietet viel hilfreiche Unterstützung mit interessanten Vorträgen sowohl für Schüler, als auch Lehrer und weitere interessierte Gruppen an. Diese tolle Institution sollte noch mehr eingebunden werden, zumal in Wunsiedel eine solche Einrichtung vorhanden ist. Ich war meinerseits von den bereits besuchten Vorträgen echt begeistert - BayernLab ist sehr innovativ und vermittelt viele sinnvolle und hilfreiche Informationen an die Teilnehmer - weiter so.
      • 1 gefällt mir
      Ich betreue in Oberfranken 7 Schulen und halte "Ackerstunden" in den Schulgärten - die Kinder lernen Fruchtfolgen, Saatgut und Pflanzen kennen, gärtnern mit mir uns erfahren wann man gießt, warum man mulcht und wann Saison für die unterschiedlichsten Gemüsesorten ist - zur zeit sind die Aktionen an den Schulen vollständig förderbar und eine super Sache für Kinder und lehrer - gerade zu Corona zeiten ist der Unterricht im freien sehr attraktiv und ein willkommenes Zusatzangebot
      • 2 gefällt mir
      Profil von Johanna Marx
      Gepostet von:Johanna Marx
      vor 6 Jahren
      Was mir selbst in meiner Schulzeit gefehlt hat war der konkrete Umgang mit Fragen unseres Gesellschaftssystems und frühzeitige (!) Unterstützung bei der Berufswahl und -orientierung. Damit meine ich einerseites Fragen wie "Wie mache ich meine Steuer" oder "Wie ist ein Verein organisiert" "Wer trifft die Entscheidungen auf kommunaler Ebene" "Wen kann ich im Landkreis ansprechen, wenn ich Fragen zu Thema x/y habe" "Wie funktionieren (bei uns) kommunale Abläufe wie Wasserentsorgung oder das Abfallsystem und wird das in Zukunft auch noch weiter so funktionieren". Ich finde es schade, dass Praktikas nur in manchen Schulsystemen Pflicht sind. Ebenso sollte nicht erst im Abschlussjahr damit begonnen werden Berufsorientierung zu bieten. Eine solche Entscheidung sollte gut und lange überlegt werden und dementsprechend schon früher Unterstützung angeboten werden. Ganz ehrlich - von dem meisten Berufen haben Jugendliche keine konkreten Alltagsvorstellungen es sei denn, ein Bekannter arbeitet genau in diesem Berufsfeld. Wie soll man sich da dann plötzlich richtig entscheiden?
      • 5 gefällt mir
      Profil von Michael Meyer
      Gepostet von:Michael Meyer
      vor 6 Jahren
      @Johanna Marx Das seh ich genauso. Es wird in der Schule leider viel zu wenig über das wahre Leben gelehrt (z.B. Bewerbungen schreiben, Steuer, Kochen - wenn auch nur Kleinigkeiten, usw.). Es heißt ja immer "Man lernt nicht für die Schule, sondern für das Leben" - schön und gut, aber das bringt mir alles nichts, wenn ich keine Bewerbungen schreiben oder mir was zum essen kochen kann. Da sollten sich die Schulen einmal Gedanken machen, ob man solche Sachen nicht in jedem Schulsystem (Haupt-, Real-, Wirtschaftsschule und Gymnasium!) in den Lehrplan aufnimmt.
      • 2 gefällt mir
      Profil von Frank Lotter
      Gepostet von:Frank Lotter
      vor 6 Jahren
      Trainiert Kinder gezielter zum Umgang und Vermeidung von Mobbing - Selbstwert - Nein sagen lernen zu Drogen ( Sucht) .... Oft schaffen die Eltern das nicht mehr allein. Wenn das die Schule nicht leisten kann, holt euch extern die beste Hilfe die ihr kriegen könnt und baut hier in MAK oder Fichtelgebirge die beste Struktur auf die ihr euch vorstellen könnt um sich gegenseitig zu unterstützen. Werdet Vorbildregion. Hier ein Beispiel: Ich hab gute Erfahrungen mit protaxtics gemacht. Michael Stahl hat sich gezielt das Thema Mobbing vorgenommen. Ist ex Bodygard und baut in Deutschland Gruppen auf. Geht in Schulen und Gefängnisse. Er hat den jungen Menschen was zu sagen. Da gibts bestimmt noch andere gute Beispiel. Wichtig sind die Antworten auf die vier Gretchenfragen, wie immer: Wollen wir das? ( Das ist die Wunschliste) Wollen wir das gemeinsam? ( Jetzt muss ich schon meine Vorstellungen anpassen) Wer macht mit? ( Jetzt wird es schon konkreter) Wer übernimmt die Verantwortung und ist Ansprechpartner? ( Jetzt wäre es einen Start wert)
        Profil von Familie F.
        Gepostet von:Familie F.
        vor 6 Jahren
        Das Thema Psychische Gesundheit wird immer bedeutender (zum Glück, wichtig war es schon immer). Auch Kinder und Jugendliche leiden schon unter Depressionen, Angststörungen (die meisten Erkrankungen in dieser Richtung beginnnen um das 14. Lebensjahr herum), Essstörungen, Mobbing, Stress und so weiter. Warum dann nicht dieses Thema in den Lehrplan mit einbringen? Möglich wäre auch ein Mental Health Day an unseren Schulen, an denen externe Experten (Therapeuten etc.) mit den Kindern und Jugendlichen über diese Themen sprechen und sich auch die Schüler äußern können. Wo kann ich hingehen, wenn ich Probleme zu Hause habe? An wen wende ich mich, wenn ich gemobbt werde? Und was tue ich, wenn ich sexuell missbraucht wurde? Das weiß doch fast niemand und das ist mindestens fahrlässig bis gefährlich.
        • 4 gefällt mir
        Profil von Johanna Marx
        Gepostet von:Johanna Marx
        vor 6 Jahren
        @Familie F. Ein sehr wichtiges Thema, dass in der Schule leider heutzutage noch keinen Platz hat! Kann alles unterschreiben, was sie gepostet haben. Es wäre unglaublich wichtig diese Themen mit in den Schulalltag zu integrieren. In der Schule hat man die Möglichkeit die Kinder/Jugendlichen direkt anzusprechen und zu erreichen.
        • 1 gefällt mir
        Ein großes Problem ist, dass die Lehrpläne in den letzten Jahren immer wieder umgeworfen und schnell neu zusammengebaut wurden! In einigen Fächern entstehen dadurch Situationen, dass Inhalte aus einem anderen Fach benötigt werden, die dort aber noch nicht behandelt wurden. Wie soll zum Beispiel ein Schüler in Chemie oder Physik R=U/I berechnen, wenn er das Rechnen mit Brüchen in der Mathematik noch nicht gelernt hat? Selbstverständlich wurden mittlerweile Möglichkeiten gefunden das Problem teilweise zu umgehen, aber solche Probleme sollten bereits beim Aufbau des Lehrplans beachtet werden! Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass mehr Angebote von externen Partnern eingebracht werden könnten. Jedoch sollte dies zumindest teilweise außerhalb des Unterrichtsgeschehens stattfinden, da ansonsten ein Übermaß an Projekten und Vorträgen einen geregelten Unterrichtsablauf unmöglich macht! Ein großes Problem, welches ich bei Projekten und Ähnlichem sehe, ist, dass für die Organisation oft ein so großer bürokratischer Aufwand notwendig ist, dass viele Lehrkräfte davor zurückschrecken, da sie die Zeit dafür nicht aufwenden können. Vielleicht sollte es eine Datenbank von Personen und Firmen geben, die Vorträge oder Projekte an Schulen anbieten, sodass die Lehrkraft sich nur den richtigen Partner heraussucht und direkt Kontakt aufnehmen kann. Dies könnte von der Darstellung der Ausbildung in Firmen, über "Fach"vorträge von z.B. Ärzten über Themen aus dem Biologieunterricht bis hin zur Umweltbildung oder zu Sprachübungen mit "native speakern" z.B. für den Englisch-Unterricht gehen.
        • 3 gefällt mir
        Wichtige wäre mehr und regelmäßige Umweltbildung, durch externe Aktuere oder Weiterbildung von Lehrer*innen.
        • 5 gefällt mir
        @Kristina Schröter Ich empfehle Ackerdemia e.V. - hier bin ich als Ackercoach unterwegs und bin an 7 Schulen in Oberfranken tätig - wirklich gute Sache!

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