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Was sind Deine Anforderungen an eine moderne Verkehrsinfrastruktur?

Von "Mobilität"

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Das Fundament nachhaltiger Mobilität ist eine moderne Verkehrsinfrastruktur. Dies umfasst verschiedene Bereiche, wie z.B. Straßen, öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn und das Schienen- und Radnetz. Als Landkreis möchten wir unsere Verkehrsinfrastruktur nachhaltig weiterentwickeln und nutzen.

Was sind Deine Anforderungen an eine moderne Verkehrsinfrastruktur? Wie müsste die öffentliche Verkehrsinfrastruktur aussehen, damit Du für gewisse Strecken auf das Auto verzichten würdest?

Kommentare(19)

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Ein gut getackter, engmaschiger und preiswerter ÖPNV. Zusätzlich auch der Einsatz von Shuttles, die mit den Smartphones gebucht werden können. Straßenausbau (B303) – dringend notwendig.
    Noch was wäre wichtig. Elektrifizierung der wichtigen Bahnstrecken ( MAK - Prag / MAK - Regensburg / MAK - Hof / MAK - Nürnberg ) Bessere Taktung auf diesen Strecken.
    • 1 gefällt mir
    Profil von Mona Michel
    Gepostet von:Mona Michel
    vor 6 Jahren
    Unter anderem Barrierefreiheit. Z.B. gibt es keinen Aufzug zu Gleis 2 und 3 am Bahnhof in Marktredwitz.
      Bitte denkt bei der Verkehrsinfrastruktur auch an eine Zusammenarbeit mit den Nachbarland Tschechien .... da es sehr viele Pendler aus CZ gibt muss auch die Infrastruktur an die Grenze ( z. B. Schirnding / Eger ) immer weiter verbessert und ausgebaut werden.
      • 1 gefällt mir
      Profil von Marc Vogtmann
      Gepostet von:Marc Vogtmann
      vor 6 Jahren
      1. Identifikation von Hauptpendlerrouten - z.B. Wunsiedel und Marktredwitz , Selb-Schönwald-Rehau 2. Ausarbeitung von Alternativen - Engere Taktung von Busverbindungen zu Arbeitsbeginn und -ende - Shuttle-Angebote von Unternehmen und Städten/Kommunen 3. Ausbau von geteerten Radwegen im Landkreis - Hauptpendlerrouten mit Radwegen ergänzen - z.B. Wunsiedel-Marktredwitz, Entlang von Ortschaften an der A93 und B303 4. Anreize für den Erwerb eines Fahrrad/E-Bike - Einführung von Jobrad bei mehr Firmen - Duschen/Umziehräume in Firmen 5. Ausbau von Nightliner Verbindungen am Wochenende - Nightliner Verbindungen bei größeren Veranstaltungen mit einbeziehen - Gastronomie und Nightliner enger vernetzen, nicht nur z.B. bei Altstadtfesten und Kneipennächten
      • 1 gefällt mir
      @Marc Vogtmann die Idee eines Jobrades finde ich gut, allerdings im Winter wird es eher nicht genutzt, je nach Streckenlänge.
        Bei der Verkehrsinfrastruktur unterscheiden sich die Anforderungen von Ballungszentren und ländlichen Räumen grundsätzlich. Der Autoverkehr muss in Ballungszentren reduziert oder mindestens limitiert werden, im ländlichen Raum muss er dagegen optimiert werden. Dazu gehört z.B. auch eine Ost-West-Autobahn von Schirnding zur A9. Eine Autobahn erzeugt keinen zusätzlichen Verkehr, sie kanalisiert ihn allerdings, entlastet viele Ortsdurchfahrten und ist der übliche Standort für zukünftige Gewerbe- und Industrieansiedlungen. Als positives Beispiel sehe ich hier eindeutig die A93. Im Gegensatz zu Ballungszentren eignet sich im ländlichen Raum der ÖPNV nur bedingt zur Reduzierung der Umweltbelastung. Dieser ist so unflexibel, dass er immer nur sehr eingeschränkt benutzt werden wird. Es ist eine Träumerei daran zu glauben, dass ich für einen Besuch im Landratsamt Wunsiedel, einen anschließenden Einkauf in Marktredwitz und einen Verwandtenbesuch in Weißenstadt einen kompletten Tag im ÖPNV benötige - falls ich es überhaupt schaffe. Bleibt also nur die Möglichkeit, die Abgase der Autos zu reduzieren. Hier setze ich eindeutig auf Wasserstoff und hier ist unser Landkreis schon aktiv. Hoffentlich zeigen sich auch für die Bürger schnell nutzbare Ergebnisse. Notwendig ist auch die klimaneutrale Erzeugung des Wasserstoffs und der elektrischen Energie für die Nutzung anderer elektrischen Fahrzeuge. Dazu gehört auch ein gut ausgebautes Stromnetz, eventuell auch eine HGÜ-Leitung durch unseren Landkreis.
        • 1 gefällt mir
        Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll, wenn in einem ersten Schritt das Angebot an Ruf-Bussen ausgebaut werden würde- z. B. indem man zwar einen deutlich erweiterten Fahrplan erstellt, allerdings bislang wenig oder gar nicht in Anspruch genommene Stationen/Strecken nur dann anfährt, wenn tatsächlich (z. B. bis spätestens. 1 h vor Abfahrt) eine "Buchung" vorliegt. Ein Großteil unserer (Fichtelgebirgs-)Bevölkerung hat sich darauf eingestellt, dass ein Fahrzeug (Auto) notwendig ist, um von A nach B zu kommen. Nun sind die Autos da - also warum dann auf einen Bus "umsteigen". Wenn man dann krankheits- oder altersbedingt das eigene Auto nicht mehr nutzen und auch ansonsten niemand aus der Bekanntschaft oder Verwandtschaft fahren kann, fehlen die Angebote, die mangels Bedarf nicht genutzt - und daher auch nicht geschaffen wurden. Und in diesem Zusammenhang sollte auch ein gewisses Kontingent an Behindertengerechten Transportfahrzeugen vorgehalten werden, damit auch Menschen mit Behinderung diese Ruf-Busse buchen können.
          Es wäre durchaus sinnvoll über eine Tesla-Ladestation in Selb nachzudenken. dies würde entsprechendes Klientel in die Stadt bringen. die Besucher könnten Tanken und in Selb einkaufen gehen. Ich bin mir nur nicht klar, wo man das einordnet, unter Tourismus, Mobilität oder Image oder Energie und Klimaschutz, da alle diese Gebiete davon profitieren könnten.
          • 1 gefällt mir
          Ich finde es schade, dass es von Selb Stadt aus nur eine Zugverbindung nach Hof gibt. Die Verbindung nach Marktredwitz, so wie damals, fehlt einfach. Dann könnten bei dieser durchgehenden Strecke evtl. auch andere Verbindungen eingebunden werden. Für Menschen mit Behinderung wäre das eine große Erleichterung. Wenn es dann noch einfacher würde, zum Bahnhof zu kommen, in Abstimmung der Zeiten von Bus und Bahn, wäre das eine große Hilfe.
          • 3 gefällt mir
          Profil von Stefan Haas
          Gepostet von:Stefan Haas
          vor 6 Jahren
          Wie es in der Diskussion schon angeklungen ist, unterscheiden sich die Anforderungen an einen ÖPNV im ländlichen Raum im Vergleich zur Großstadt. Während es in der Stadt überwiegend darum geht, möglichst viele Menschen in entsprechender Taktung rein und wieder raus bzw. von A nach B zu bringen, besteht für den ländlichen Bereich die Herausforderung, ein Netz von heterogenen Einzelanforderungen einerseits flexibel und andererseits für den Nutzer verlässlich abdecken zu können. Die Schwierigkeit besteht darin, so etwas kostendeckend zu implementieren. Darum könnte man evtl. auch darüber nachdenken, sich auf Vermittlung von Fahrdienstleistungen zu konzentrieren. Mir fällt dazu z.B. Uber ein, d.h. eine vergleichbare Plattform, bei der man sich als Anbieter (Mietauto, Bus, Privat (falls rechtlich zulässig), etc.) registrieren kann und als Nutzer seinen Fahrwunsch eingibt. Ein Anbieter kann diesen Wunsch annehmen und der Nutzer erhält eine verbindliche Zusage von Zeit und Preis und das entsprechend bestätigen. Ohne zu Wissen, ob so etwas in der Praxis dann auch flächendeckend funktioniert, lohnt es sich m. M. nach zumindest mal über ein entsprechendes Modell oder einen Pilotversuch nachzudenken. Eine Plattform hätte auch den Vorteil, dass man die meist frequentierten Routen auswerten kann und somit ein Indiz hätte, wo sich noch fest installierte Routen lohnen könnten, z. B. für Busunternehmen.
          • 2 gefällt mir

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