Was sind Deine Erwartungen an eine digitale Verwaltung?
Von "Verwaltung"
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Digitalisierung verändert unseren Alltag wie kein anderer Trend.
Was sind aus Deiner Sicht die Herausforderungen für die zukünftige Kommunikation zwischen BürgerInnen und Verwaltung in unserem Landkreis?
Kommentare(19)
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Profil von Birgit Schricker-Stauß
Gepostet von:Birgit Schricker-Stauß
vor 6 Jahren
Generell handelt es sich beim LA um ein durch öffentliche Gelder bezahlte Institution. Es würde Sinn machen, dass Software, die in diesem Kontext in Auftrag gegeben wird nur unter der Prämisse vergeben wird, dass auch der Code öffentlich ist. Stichworte: Open-Source-Code und Weiternutzung durch andere öffentliche Stellen. Ziel: Entwickelte Lösungen können z.B. von einem anderen Landkreis übernommen und auf deren Bedürfnis angepasst werden ohne "das Rad neu zu erfinden", öffentliche Gelder doppelt auszugeben.
Außerdem bin ich mir sicher, dass die Vorantreiber dieser Projekte den Blick über den Tellerrand wagen und sich ansehen, was andere Kommunen (weltweit) für adaptierbare Lösungen gefunden haben.
Profil von Dr. Laura Krainz-Leupoldt
Gepostet von:Dr. Laura Krainz-Leupoldt
vor 6 Jahren
Siehe Bayerisches Staatsministerium für Digitales – „Schnell, Sicher, ….“
Profil von Gerhard Seiler
Gepostet von:Gerhard Seiler
vor 6 Jahren
Ich gebe Herren Kraus u Dittrich Recht; die digitalen Abläufe sind erst bzw noch nicht richtig verquickt miteinander; ein Beispiel das ich in letzten Tagen erlebt habe: Geburtsurkunden bei uns sind nicht am Wohnort erhältlich, dann musst du erst zahlen, anfordern mit Formular, mehrere Tage warten wg. Buchung beim Amt; 2. Beispiel -brauchte mehrere Urkunden der Geschwister sowie Sterbeurkunden der Eltern; da Geburtsorte u. Sterbeorte nicht die gleichen sind, war Antragstellung bei 3 verschiedenen Einwohner Meldeämtern erforderlich! Da fragst du schon , wo wir sind?!!
Profil von Mel. N.
Gepostet von:Mel. N.
vor 6 Jahren
Abgesehen von einer digitalen Einreichung von Unterlagen, wäre es sehr hilfreich, wenn verschiedene Ämter Daten miteinander austauschen würden. Hemmniss ist zum einen sicherlich die Datenschutzgrundverordnung, aber das müsste mit dem Einverständnis des Antragstellers doch möglich sein. [Ein Beispiel ist hier die Grundsteuerermittlung nach einem Neu-/Umbau: Hier müssen umfassende Unterlagen beim Finanzamt über den Bau eingereicht werden, die aber dem jeweiligen Bauamt bereits vorliegen.]
Zum anderen scheinen die verschiedenen Ämter in Ihrer digitalen Infrastruktur teilweise inkompatible Systeme zu verwenden. Hier sollten vielleicht langfristig fest definierte Austauschformate etabliert werden.
Auch hilfreich wäre es, wenn persönliche Ansprechpartner [zum Beispiel im Finanzamt Wunsiedel] direkt per Mail erreichbar wären statt nur über die zentrale Poststellen-Email oder nur per Telefon zu den offiziellen Geschäftszeiten.
Profil von Ewald Gebhardt
Gepostet von:Ewald Gebhardt
vor 6 Jahren
Kufi, Sperrmüllabfuhr: Derzeit Formular aufrufen, ausdrucken, per Hand ausfüllen, per Fax oder Post an Kufi. Danach Abholtermin per Mail und Post an Abholadresse. Zukünftig: Workflow mit Aufruf Formular, ausfüllen und direkt von Kufi hochladen; sodann Kufi-Bearbeitung und Rücksendung mit Abholtermin per Mail an Abholadresse.
Profil von Marc Schricker
Gepostet von:Marc Schricker
vor 6 Jahren
Sich über den Zweck "Digitale Verwaltung" klar werden. Fragestellung "Was sind aus Deiner Sicht die Herausforderungen für die zukünftige Kommunikation zwischen BürgerInnen und Verwaltung in unserem Landkreis?".
Auf dieser Seite wird nur nach der "Frontend"-Seite gefragt - aka zum Kunden. LA darf aber gerne auch kommunizieren, welche Schritte in der Verwaltung getan werden um besser zu werden. .
Entwicklungsrichtung Kommunizieren -> Wo will der Landkeis mit seiner Digitalen Verwaltung hin? Warum wird das gemacht? Wo liegen die Chance / Welche Einschränkungen gibt es?
Verwaltungsvorgänge effizienter gestalten (weniger Aufwand bei Bürger & LA, z.B. weniger toten Baum transportieren und nachzuvollziehen wo der Verwaltungsakt gerade "liegt"). Digitalisierung ist die Chance die Verwaltung zu verbessern (mehr Zeit für die Entscheidung, nicht die Zeit beim Suchen verschwenden), Umlaufzeiten für den Bürger verringern.
Transparenz schaffen (heist auch Nachvollziebarkeit von Wegen & Entscheidungen). Das ermöglicht dann auch die entsprechenden Prozesse zu verbessern.
Beispiel: Download von signierbaren übersichtlichen Formularen mit Datenfeldern, die auch wieder zurückgeschickt werden, ist dann Symtom gut umgesetzter digitaler Verwaltung -> schnell, sicher& nachvollziebar.
Profil von Ulrich Horn
Gepostet von:Ulrich Horn
vor 6 Jahren
@Marc Schricker
Ja, konsequenter Datenschutz und Transparenz schaffen Vertrauen!
Alles sollte niederschwellig sein, sodass nicht immer die neueste Technik notwendig wird. Und der analoge Weg muss weiterhin möglich bleiben.
Profil von Theo Marberg
Gepostet von:Theo Marberg
vor 6 Jahren
Als Vorstandsmitglied der Seniorengemeinschaft Fichtelgebirge betreuen wir auch Senioren bei Behördengängen. Die angebotenen Möglichkeiten, sich über Internet mit den Behörden in Verbindung zu setzen, sind für die Senioren z.T. nicht verständlich aufgebaut. Es sollte möglich sein, diese Vorgänge verständlich für alle Altersgruppen aufzubauen.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
@Theo Marberg Ein sehr guter und wichtiger Hinweis. Gibt es vielleicht bereits Ideen, wie wir dies am besten gewährleisten können?
Profil von Theo Marberg
Gepostet von:Theo Marberg
vor 6 Jahren
@null Die Information muss unter dem Gesichtspunkt erfolgen:
+ Größere Schrift, die für Senioren lesbar ist. / Negatives Beispiel ist
die Seite KFZ-Anmeldung
+Schritte logisch und verständlich erklären. Die meisten Senioren
sind nur bedingt internetfähig, aber aus Mobilitätsgründen auf
diesen Weg angewiesen. Beispiele finden sich in Internet-Shops
die so professionel aufgebaut sind, dass ein Einkauf auch für
Senioren möglich ist. Logik ist die Basis für eine Schritt für Schritt-
Lösung. An dieser Stelle auch ein Hinweis über die Info- Druck-
erezeugnisse. .
Während der Wegweiser für Senioren im Schriftbild größer und daher
deutlich lesbarer ist, kann man das bei anderen Flyern & Broschüren
die im Landratsamt ausliegen, nicht feststellen.
Da ja wohl der normale Kunde mit den im Bürgerservice angeboten
Vorgängen zurecht kommt, wäre eine seperate Seite für Aktivitäten der
Senioren im Internet wünschenswert.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
Vielen Dank für Eure Meinungen und Ideen! Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
Profil von Robert Koedel
Gepostet von:Robert Koedel
vor 6 Jahren
Relativ einfach, man müsste sich an Ländern orientieren die da schon sehr viel weiter sind, z.B. Litauen. Das muss so sein dass man nicht mehr persönlich erscheinen muss.
Profil von Michael Bock
Gepostet von:Michael Bock
vor 6 Jahren
Ich pflichte Herrn Kraus bei, wir sollten uns ein Beispiel an Estland nehmen.Sämtliche Behördengänge /Behördenformulare sollte es in digitaler Form geben.Ein praxisorientierter Datenschutz und ein möglichst einfacher Aufbau der Formulare ist mir dabei wichtig.Auch sollte es weiterhin die Möglichkeit geben, entsprechende Behördengänge analog zu tätigen, für Diejenigen die das digitale Angebot, aus welchen Gründen auch immer nicht nutzen möchten, bzw können.
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