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Was sind unsere Herausforderungen im ehrenamtlichen Engagement?

Von "Ehrenamt"

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Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze im Landkreis. Aber auch hier stehen wir vor Herausforderungen, sei es in der langfristigen Gewinnung engagierter Ehrenamtlicher oder der sichtbaren Anerkennung ihres Einsatzes. 

 Sag uns, welche Herausforderungen Du aktuell im ehrenamtlichen Engagement siehst? Bist du vielleicht selber engagiert und kannst uns einen Einblick geben? Gemeinsam wollen wir den Zusammenhalt in der Region stärken.

Kommentare(34)

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Das Ehrenamt an berufliche Perspektiven knüpfen.
    Die Frühereen Kulturvereine wurden von dem Vorort lebenden Lehrer geprägt. Der Lehrer war gleichzeitig Chorleiter und hat seine geeigneten Schüler dort eingeführt. Es wurde bei dem Wandel der Verlust des Lehrers als Kulturförderer vorort als Kolateralschaden hin genommen. Die Ehrenamtliche Arbeit wird in der Schule nicht ausreichend gelehrt und vorgelebt. In den Spitzengymnaium in Deutschland in Salem muss jeder Schüler in einer ehrenamtlichen Organisation wie Rotes Kreuz, Feuerwehr usw. sein. Die Leistungen gehen Zeugnisse ein. Die Schulorganisation wird vom Busfahrplan und nicht von dem Engament in Neigungs- oder Ehrenamtsgruppen geprägt. Daran sind viele Versuche Schulgartengruppen an Schulen zu gründen Gescheitert. Es muss für kinder die sich in Neigungsgruppen tätigsein wollen genau so möglichsein ohne Elterrnfahrdienst nachhause zukommen. Es gibt zur Förderung der Skisportindustrie in Österreiches eine Skiwoche, aber keine Aktionswoche zur Förderung des Ehrenamtes in Bayern.
      Profil von Frank Lotter
      Gepostet von:Frank Lotter
      vor 6 Jahren
      Ich arbeite seit Jahrzehnten in Ehrenämter. Ob in der Kirche, der Gefangenenbetreuung, oder Elternbeiratsvorditzender. In allen Bereichen werden händeringend Mitarbeiter gesucht. Das wurde hier ja schon oft beschrieben. Hier meine Motivation: Mir geht es nicht so schlecht hier in Deutschland-Bayern-Fichtelgebirge: Warum nicht etwas zurück- oder weitergeben. Auch an die nächste Generation, auch an Menschen die aktuell Schwierigkeiten haben. Wenn du schnell gehen willst geh allein, wenn du weit gehen willst, geht gemeinsam ( aus Afrika) Als Elternbeiratsvorditzender der FOS.MAK hatte ich das Motto Kinder sind eine Investition in die Zukunft. Hier ein paar Gedanken und Ideen von mir: 1) Sorgt dafür, das die Ehrenamtlichen Sportbereiche in den Schulunterricht integriert werden, weil der ja zu oft ausfällt. Das kann Schwimmunterricht , Leichtathletik...sein 2) Sorgt dafür, das die besten Leute zu Themen hier in die Region kommen die zu verschiedenen Themen echt was zu sagen haben, und fördert das. Das können Spitzensportler und Themen zu Mobbing und sonst was sein. Begeistert die Leute damit die Themen anzugehen, nicht aufzugeben. Kein rumjammern. Machen. Ihr könnt das wahrscheinlich über viele schon aktive Ehrenamtliche Organisationen organisieren lassen. 3) Sorgt dafür, das mehr gemeinsam geht. Wir müssen nicht immer alle Räder neu erfinden. Fördert das Vernetzten von Ansprechpartnern , Hilfen,... 4) Die am stärksten wachsende Gruppe sind alleinerziehende Mütter. Wenn hier ehrenamtliche Arbeit gefördert wird, können wir zur Modellregien werden. Wie schwer sie es haben, können wir ja gerade in der Presse lesen 5) Tip für den Workshop zur Ideenfindung und Prioritäten finden: Dynamic Facilitation.
        @Frank Lotter die angesprochenen Problemfelder müssten aber erst mal ergründet werden. Sonst verpufft zu viel Energie. Die Angelegenheit mit dem Schulsport ist Sache der Regierung. Veranstaltungen zu organiseren, bei denen interessante Leute interessante Themen präsentieren, müssten verteilt werden. Wer hat hier Kapazität. Es müssten wirklich Freiräume für Netzwerkarbeit geschaffen werden. Ehrenamtlich können nicht alles machen. Dass die am stärksten wachsende Gruppe die alleinerziehenden Mütter ist, wusste ich nicht. Wäre interessant zu wissen, warum. Deshalb Punkt 5) TOP. Aber wer ist da dabei? Wer managt das?
          Profil von Frank Lotter
          Gepostet von:Frank Lotter
          vor 6 Jahren
          @Barbara Rößler ja das stimmt natürlich. Das muss ergründet werden. Dann sind Prioritäten zu setzten. Machen was uns wichtig ist . Wir werden es nicht allen recht machen können. Neben dem Thema Kapazitäten wäre ein Weg die Leute zusammenzubringen, die etwas bewegen wollen und die Möglichkeiten dazu schaffen. Das der Schulsport Sache der Regierung ist zeigt ja leider, das es immer wieder schnell keine Möglickleiten gibt Dinge pragmatisch zu verbessern wo Handlungsbedarf ist. Das Thema alleinerziehende betrifft ja auch unseren Landkreis. Die Gründe sind sicherlich vielschichtig . Wenn hier auf dieser Plattform die Rede von Zukunftsregion ist, wäre das doch ein schönes Beispiel um hier Modellregion für eine gute Unterstützung zu werden. https://wir-sind-alleinerziehend.de/alleinerziehende-in-deutschland/
            Im Kindesalter bekommt man, wenn man ein vertrauensvolles Umfeld schafft und regelmäßig etwas anbietet gute Gruppen zusammen. Hier merkt man aber leider oft, dass manche Kinder völlig ausgelastet sind, da sie in zig Vereinen und Organisationen tätig sind, so dass sie schon hier in den Konflikt kommen, dass sie manche "Ehrenämter" nicht so ausführen können wie sie möchten und "von ihnen erwartet" wird. Hier entsteht unnötiger Druck. Die meisten Eltern schaffen sich hiermit wie ich erfahren habe wohl oft mit einfachen Mitteln "Freizeit" ohne Kind, da es ständig anderweitig beschäftigt wird. Meine Vermutung ist, dass bereits hier den Kindern heutzutage leider unbewusst vermittelt wird, wie "anstrengend" Ehrenamt ist, so dass die meisten wenn sie selbst entscheiden können und müssen sich gegen sämtliche Ehrenämter entscheiden bzw. dieses ganz hinten anstellen. Nach der Schule verschwindet nun die eine Hälfte zum Studieren oder zur Ausbildung in anderen Regionen, ein Viertel ist überfordert und zieht sich zurück. So bleibt nur noch einer von vier übrig. Und von diesen einen von vier bleiben dann meist auch nur ein geringer Teil, da sie entweder einen Interessenwechsel erleben, "zu wenig Gegenleistung" erhalten bzw. bei anderen Ehrenämtern mehr Gegenleistung erhalten, keine Anerkennung in der Öffentlichkeit sehen, wie vorhin beschrieben damals ein schlechtes Bild von Ehrenamt erhalten haben, bereits zu viel Arbeiten im Hauptberuf und und und. Es gibt so viele Gründe. Gerade in den Leitungsfunktionen hapert es aber wie ich finde oft am meisten. So viel Bürokratie, so viele oft unnötige Hindernisse, so viel Ungerechtigkeit, so viel Ärger, so viele Menschen die ständig etwas von jemanden wollen, so viele Diskussionen, so viel Ärger, so viel Verantwortung und Haftung. Und am Ende erhält man ein meist eher aus Pflicht ausgesprochenes, unbedeutendes "Danke" von irgendjemanden, aber das wars. Ehrenamtlich. Neben der Arbeit und Familie. Kein Wunder, dass hier nur die Wenigsten sich zur Verfügung stellen. Meistens weigern sich gerade die "Geeignetsten", da sie wissen was auf sie wartet. Die, die es dann werden, versuchen es, geben ihr Bestes, wachsen daran auch großartig, aber meist wird dann Familie oder auch manchmal Beruf etc. vernachlässigt. Außerdem stellen die meisten fest, dass man dann fast gar keine Zeit mehr hat für die eigentliche Tätigkeit, für welche man damals mitmachen wollte. So gibt es häufige Wechsel in den Leitungspositionen, da man dies meist nicht auf Dauer aushält bzw. glücklich damit ist. Auch durch den ständigen Leitungswechsel und den "Neueinstieg" der meisten in einer Leitungsfunktion passieren ständig die gleichen oder ähnliche "Fehler" und die Mitgliedermoral & -motivation fällt meist stetig. Erwachsene kommen nur noch äußerst selten neu in Vereine & Organisationen, bei denen man Verantwortung trägt oder viel zu tun ist, bzw. wovon man nicht selbst etwas hat, da sie meist durch viel Freizeitangebote, Freunde, Familie, Kinder & Beruf sowieso bereits genug ausgelastet sind. Zusätzlich machen die meisten sämtliche Hausarbeiten/-umbauten selbst, was viel Zeit kostet, da Handwerker meist zu teuer sind für Ihre Verhältnisse. Jeder kümmert sich um sich selbst und ist damit ausgelastet. Wenn man hier Entlastung schaffen könnte durch eine Mitgliedschaft, wäre das mit Sicherheit für viele Attraktiv. Zwischendurch erwähnt: Natürlich ist dies nicht überall so oder so extrem. Jeder Verein/Organisation ist auch anders strukturiert! (Bei den einen kann man einsteigen und loslegen, bei anderen muss viel Geld der Organisation und Zeit der Helfer und Ausbilder/Trainer in Ausbildung investiert werden, bevor losgelegt werden kann als Beispiel.) Ich sehe hier folgende Themen, mit welchen man sich beschäftigen sollte: - präventive Begrenzung der Mitgliedschaften von Kindern in verschiedenen Vereinen/Organisationen - Öffentliche regelmäßige Ehrungen/Wertschätzungen auf der jeweiligen Ebene der Verbände je nach Art der Tätigkeit der Vereine/Organisationen (hier möchte ich auf das Thema hinweisen, dass man Beispielsweise bei einem Fußballverein das Spiel gewinnt und je nachdem einen Preis gewinnt als Mannschaft, evtl. mit Medaillen oder Pokale geehrt wird und so Wertschätzung erhält für seine Arbeit, welche bei den allermeisten aber auch nicht als Arbeit betrachtet wird, sondern als Hobby und Spaß, da man mit Freunden Fußball spielt. Aber Beispielsweise ein Traditionsverein wie Trachtenvereine oder bei uns der Fichtelgebirgsverein, sowie "Katastrophenschützer" wie das THW, Rotes Kreuz oder Feuerwehren im Ort sowie auf Kreisebene zwar ihre "Aufträge" erledigen, für andere ein angenehmes Leben schaffen, die Tradition aufrechterhalten für alle und für Sicherheit sorgen und Helfen und bei Erfolg aufeinander Stolz sind, aber dies in der Öffentlichkeit meist nicht mehr als "zur Kenntnis genommen" wird. Ein gemeinnütziges Engagement sollte hier doch etwas unterschieden werden, so dass man bestimmte, hauptsächlich selbstlose Ehrenämter in der Öffentlichkeit groß und gerne Übertrieben hervorhebt bei jeder Gelegenheit durch Amtsträger der jeweiligen Verbandsebene und deutlich größere Anerkennung zeigt.) - Bürokratie massiv herunterfahren und/oder Vereinfachen (Sämtliche amtliche Anträge online digitalisieren auf allen Ebenen, einfache Formulare mit Erklärungen dazu; ein auch zu "Ehrenamtszeiten" erreichbarer Ansprechpartner um Fragen einfach und auf kurzem Wege klären zu können zur Bürokratie oder auch einfache Lösungsvorschläge für häufige Probleme in Ehrenämtern für Leitungskräfte) - Noch größere Anerkennung von ehrenamtlichen Vorstands- & Leitungstätigkeiten, sowie Trainer/Ausbilder in der Öffentlichkeit (mit Auszeichnungen der Städte etc.) - Besondere Anerkennung von Vereins- / Organisationtreue, lange aktive Tätigkeiten bzw. besonders würdigungsvolle Leistungen in der Öffentlichkeit (durch z.B. Städte etc.) - Massiver Ausbau der Angebote für die Inhaber einer Ehrenamtskarte im Landkreis - kostenlose Seminare für Ehrenamtliche über verschiedenste Themen, besonders aber für Vorstände/Leitungskräfte/Trainer/Ausbilder (unterschieden für Einsteiger und Fortgeschrittene) - Angebote über Vereine/Organisationen Vergünstigungen bei Handwerkern oder Baumaterial zu erhalten bzw. sich aus einem Werkzeug- & Maschinenpool kostengünstig bedienen zu können bei Bedarf für die private Nutzung um Attraktivität zu schaffen, da das Privatleben "vereinfacht" wird - Wo möglich und nötig hauptamtliche Unterstützung für ehrenamtliche Leitungskräfte ermöglichen für die Verwaltungstätigkeiten - Digitale Unterstützung in der Verwaltung schaffen (Workshops für digitales Büro, stark vergünstigte Geräte für ein digitales Homeoffice oder Büro für ehrenamtliche Leitungskräfte je nach Verwaltungsaufwand, Hilfe bei der Einrichtung, Vergünstigung für Internet & (Mobil-)Telefon für Leitungskräfte, wenn Büro zuhause) - Deutliche Steuervorteile für selbstlose systemrelevante Ehrenämter, besonders in den Leitungs-, Ausbildungs- & Führungsfunktionen (THW, Feuerwehr, Sanitäts- & Betreuungsdienst (Rotes Kreuz, MHW, etc.), Berg- & Wasserrettungsdienst, Katastrophenschutz (bestellte Organisatorische Leiter, vorbestellte Örtliche Einsatzleiter, etc.), usw.) (falls nicht bereits anderweitig bevorteiligt) Das ist natürlich sehr komplex, aber wichtig. Gerade im Zuge der Einführung in die digitale Welt sollte man gleich derartige Gedanken mit prüfen und gleich mit auf den Weg bringen. Ich finde es sehr wertschätzend und gut, dass hier als Erstes eine Plattform geschaffen wurde um die Gedanken der es betreffenden Menschen sammeln zu können und sie mitzunehmen auf diesen Weg! Vielen Dank!
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            Profil von Theo Marberg
            Gepostet von:Theo Marberg
            vor 6 Jahren
            @Philipp Jahreis Es ist schwierig auf diesen langen Beitrag eine allgemeine Stellungnahme abzugeben. Ich will mich auf zwei Punkte konzentrieren: Kinder + Ehrenamt - wenn damit Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren gemeint sind , dann freuen die sich in erster Linie , dass Ehrenamtler (z.B. Trainer, Be- treuer) da sind, die den Sport o.ä. mit Ihnen durchführen. Im Fußball machen wir immer wieder die Erfahrung, dass Kinder ihre Trainer lieben und aus eigenen Antrieb zum Training kommen. Wie man bei Turnieren erleben kann, sind in dieser Altersgruppe genügend Betreuer oder Ehrenamtler da. Da funktioniert die Achse Eltern / Kinder noch. Zunehmend fällen diese Betreuer ab der C-Jugend (14 Jahre +) weg. Ganz zu schweigen bei den Senioren oder in der allgemeinen Vereinsarbeit. Hier Ehremamtler zu finden, ist extrem schwer. Selbst bei persönlicher Ansprache. Ehrenamtler und Anerkennung. Fehlende Anerkennung halte ich für ein Rand- Problem. In den vier Bereichen, in denen ich als Ehreamtler tätig bin und Dutzende von Kollegen habe, wünscht sich so gut wie niemand eine öffentliche Anerkennung. Der Antrieb der meisten ist, sich ehrenamtlich zu betätigen und zu helfen. Mir wäre viel wohler und würde eine öffentliche Anerkennung absolut toppen, wenn sich mehr Leute zum Ehrenamt bekennen würden. Ich meine da insbesonders die sozial höher stehende Schichten. Aus diesem Bereich kommen zwar häufig Spenden und Zuwendungen, aber eine aktive Mitarbeit wäre da absolut wünschenswert.
              @Theo Marberg Danke für deine Rückmeldung dazu. Zum Thema öffentliche Anerkennung möchte ich nur noch kurz hinzufügen, dass zwar jeder immer sagt er braucht das nicht, aber tatsächlich - wenn manchmal auch nur unterbewusst oder nur für sich - schätzt das jeder sehr und freut sich dann noch mehr darauf weiter zu machen. Nebeneffekt ist, dass automatisch derartige Ehrenämter, welche selbstlos-gemeinnützig sind, in der Öffentlichkeit häufiger in den Mittelpunkt gebracht werden und so darauf Aufmerksam gemacht werden kann. Auch wird es mehr anerkannt. Weiter wird es natürlich auch für „höhere Gesellschaftsschichten“ wieder interessanter öffentliche Anerkennungen für besondere Dienste zu erhalten, wenn es nur über diesen Weg geht. Wichtig ist hier, dass eben diese auch wichtiger platziert werden als finanzielle Erfolge/Unterstützungen. Eines ist klar, ob er es weiß/zugibt oder nicht: Jeder strebt nach Anerkennung für seine Taten. Das ist einfach menschlich. Und solche Veranstaltungen zeigen dann auch Dankbarkeit und Wertschätzung von Seiten der Bevölkerung und den Amtsinhabern für dieses Ehrenamt. In anderen Ländern wird dies noch streng durchgeführt, fleißig Medaillen, Orden, Patches & Urkunden verteilt. Jedesmal ist das ein großes Fest mit Familie und Freunden. Immer wieder ein tolles Event - ein Muss für Jung und Alt. Und so viele Streben danach dass sie oder ihre Kinder das auch erreichen. Sie sind auch bescheiden, sind aber trotzdem stolz auf das erreichte. Mit Recht! Genau das ist unser Denkfehler zur Zeit, wie ich finde. Falsche Bescheidenheit. Dies ist meine Meinung dazu, teilweise untermauert durch viele Erlebnisse, Gespräche, Lehrgänge, Studien.
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              @Philipp Jahreis wow, vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und all die Vorschläge!
                Es sind wirklich gut Vorschläge eingebracht worden. Es sollte auch die Tradition gefördert und beibehalten werden. und es sollte schon von klein an vermittelt werden das Hilfe an den Nächsten sich auf jede Person positiv auswirkt .... darum Ehrenamt.
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                Viele Vereine bekommen durch Mitgliederschwund und Überalterung nur noch geradeso ihre Vorstandschaften zusammen. Wenn das nicht mehr geht löst sich der Verein auf. Wäre doch schön wenn mehr Vereine übers fusionieren nachdenken würden, solange ihnen noch nicht alle Mitglieder weggelaufen sind. Bei Sportvereinen passiert es meines Wissens doch schon.
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                Profil von Luise Dörsch
                Gepostet von:Luise Dörsch
                vor 6 Jahren
                Ich bin Jugendwartin in einer Freiwilligen Feuerwehr und meine Erfahrungen zur Nachwuchsförderung zeigen, dass man nicht immer das spannenste Programm oder die spektakulärsten Ausflüge haben muss, um Jugendliche an den Verein zu binden. Oftmals gilt hier der Spruch "Weniger ist mehr", es langt z.B. sich im Ort umzuschauen, was man für Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung hat. So hilft es für die Teamförderung z.B, einfach einen Ausflug im Sommer zu einem Bach / Wasserfall zu machen und sich dort zusammen zu erfrischen. Ebenso habe ich mit meiner Jugendgruppe das Ramadama im Ort wieder aufleben lassen. Wir haben uns hierfür mit anderen Jugendgruppen aus dem Ort und der Grundschule zusammen getan und somit nicht nur etwas für die Zusammenarbeit aller Vereine, sondern auch für den Umweltschutz gemacht. Um Jugendliche dauerhaft an einen Verein zu binden, finde ich es am Wichtigsten, dass sie von Anfang an mit den Erwachsenen in Kontakt stehen, bzw. sie genauso eingesetzt werden wie diese (z.B. bei Festen, Feiern). Für diese Zusammenarbeit sollte der Jugendwart / Jugendleiter immer die Verbindung beider Gruppen sein, denn nur so bekommen wir mehr Ehrenamtliche. Für die Mitgliedsgewinnung der Jugendgruppe finde ich es durchaus am Effizientesten die Menschen persönlich anzusprechen und ihnen anzubieten sich das Ganze anzuschauen, dies kann sowohl bei einem "Tag der offenen Tür", als auch bei einem Besuch in der Schule funktionieren.
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                Profil von Theo Marberg
                Gepostet von:Theo Marberg
                vor 6 Jahren
                Meine Erfahrung aus div. Ehrenämtern (Sport, Seniorenbetreuung, Kultur) ist, dass in allen Bereichen "vereinsübergreifend" die gleichen Menschen sich dem Ehrenamt widmen. Geschätzt sind das 1/3 der Bevölkerung. Für ein weiteres Drittel ist es schwer, Zeit zu finden für ehrenamtliche Tätigkeiten, da sie beruflich zu stark angespannt sind oder Pendler sind. Bleibt 1/3 die es zeitlich einrichten könnten, die vielen Vereine und Organisationen ehrenamtlich zu unterstützen. Aus eigener Erfahrung und vielen persönlichen Gesprächen kann ich feststellen: das ist verdammt schwer !
                  Leider sind wir in eine "ich gebe damit du gibst"-Gesellschaft angekommen. Der ideelle Wert von Ehrenamt befriedigt viele Leute einfach nicht. Gerne breche ich hier auch eine Lanze für die Junge Generation (ich bin selbst erst 30), denn das Thema mit zu wenigen Leuten in Vereinen und Feuerwehr etc ist gab es schon vor Facebook und Whatsapp. Leider fällt auf, dass sehr häufig, auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung nicht in Feuerwehren sind. Jedoch kenne ich viele Landwirte und Selbstständige, deren Arbeitstage 10 Stunden und länger sind, die diese Zusatzbelastung annehmen. Oft wird in den Rathäusern davon gesprochen, wie wichtig Ehrenamt ist. Es scheint aber, als "werde hier Wasser gepredigt und Wein getrunken". Ich fände, es wäre ein sehr faires Kriterium, bei Neueinstellungen in Kommunalen Unternehmen, auch auf ehrenamtliches Engagement zu schauen.
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                  Profil von Gerd Wilfert
                  Gepostet von:Gerd Wilfert
                  vor 6 Jahren
                  Ich bin ehrenamtlich in einem Sportverein tätig. Um zusätzlich Kinder und Jugendliche für deinen Verein zu gewinnen, muss was geboten werden. Das fängt an bei qualifizierten Trainern (also mit Ausbildung und Trainerschein). Auch die Eltern achten mittlerweile darauf, was in einem Verein angeboten wird. Für kleinere Vereine ist das jedoch nicht mehr lange finanziell zu stemmen. Kosten für den Trainerschein und ganz ohne Bezahlung für einen qualifizierten Trainer wird es bald auch nicht mehr gehen. Ein weiteres Problem ist dass die Kosten für den Unterhalt der Sportanlagen, Umkleiden etc. immer kostspieliger wird. Aus den Mitgliedsbeiträgen ist das alles nicht zu finanzieren. Also werden Veranstaltungen durchgeführt um finanzielle Mittel zu generieren - aber da braucht man schon wieder ehrenamtliche Helfer. Meistens sind es immer die Gleichen. Was ist wenn die mal nicht mehr wollen oder nicht mehr können. Kinder und Jugendliche sind in den Vereinen bestens aufgehoben und lernen auch für Ihr späteres Leben in den Vereinen (Teamfähigkeit etc). Leider werden die kleinen Vereine das nicht mehr lange leisten können. Finanzielle Unterstützung wird hier dringend notwendig.
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