Wie bewertest Du unsere Angebote zur Gesundheitsprävention im Fichtelgebirge?
Von "Gesundheit"
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Viele Erkrankungen lassen sich durch gute Gesundheitspräventionsmaßnahmen verhindern. Dabei geht es nicht nur um die physische Prävention, sondern auch um psychische Maßnahmen (Stichwort Burn-Out). Effektive Maßnahmen müssen hierbei gruppenspezifisch und situationsabhängig entwickelt werden.
Teile uns mit, wo Du hierbei Herausforderungen siehst? In welchen Situationen wünschst Du Dir mehr Unterstützung oder Angebote?
Kommentare(8)
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Profil von Heiko Kühn
Gepostet von:Heiko Kühn
vor 6 Jahren
Liebe Andrea,
die Beschreibung der Situation im Landkreis trifft ohne Zweifel zu. Wir sind in verschiedensten Gremien auch in den letzten Jahren dabei hierfür Lösungsansätze zu finden. Wenn wir jetzt mal von den aktuellen Rahmenbedingungen ausgehen und uns vorstellen, dass sich diese auch Langfristig nicht verändern oder verändern lassen. Hättest du eine Idee, was uns dabei unterstützen könnte die Versorgung trotzdem besser zu gestalten?
Profil von Andrea Chimienti
Gepostet von:Andrea Chimienti
vor 6 Jahren
Das Angebot an Präventionskursen bei uns im Fichtelgebirge halte ich für sehr gut, da diese von den Krankenkassen ja auch bezahlt werden.
Nur ernsthaft krank werden darf man halt nicht. Das ist dann nicht vorgesehen in diesem System. Da werden dann Hilfmittel / Behandlungsmethoden, die aus Sicht des behandelnden Arztes notwendig und für den Heilungserfolg unabdingbar sind, kategorisch abgelehnt, auch wenn dies letztlich eine längere Bezugsdauer von Krankengeld oder weitere Operationen erforderlich macht.
Leider ist das wohl kein spezifisches Problem unserer Region sondern betrifft alle gesetzlich Versicherten in Deutschland. Hier beneide ich inzwischen sogar meine Katzen, die als "Privatpatienten" beim Tierarzt nie lange auf einen Termin warten müssen und immer die bestmögliche Behandlung bekommen.
Um für mich selbst oder meine Tochter einen Facharzttermin zu bekommen, sind wir auch schon in den Landkreis Hof ausgewichen, wenn dies im Raum WUN/MAK eben gerade nicht möglich war.
Ich fände es auch wünschenswert, wenn man außerhalb der Praxisöffnungszeiten mit einem Kleinkind nicht jedesmal bis Hof oder Weiden in die Kinderklinik fahren müsste sondern wenn wir hier am Klinikum Fichtelgebirge auch eine entsprechende Abteilung hätten.
Aber natürlich ist das alles auch wieder eine reine Kostenfrage! Aber da müssen wir uns dann eben wirklich fragen, was wir wollen und wofür wir bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen, denn wie man sieht, wird das, was sich für den Anbieter rentiert, z. B. Yogakurse, auch angeboten.
Nur wenn jemand ernsthaft erkrankt ist, dann benötigt er eben zeitnah einen Termin beim entsprechenden Facharzt. Damit dies möglich ist, braucht dieser Facharzt aber entsprechende Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Das gleiche gilt im Übrigen für Kliniken.
Ich jedenfalls würde mir wünschen, dass ich künftig nicht nur selbst zum Yoga und mit meinen Katzen zum Tierarzt gehen kann sondern dass auch für uns Menschen die ärztliche und insbesondere zeit- und ortsnahe fachärztliche Versorgung gesichert ist. Um hier was zu bewegen und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, ist vor allem die Politik gefordert.
Profil von Jan Nesticò
Gepostet von:Jan Nesticò
vor 6 Jahren
Sehr geehrter Herr Landrat Berek,
zum Thema Gesundheit und Gesundheitsversorgung im Landrkeis:
Um die medizinische Nahversorgung (Hausärzte am Land oder Fachärzte) weiterhin gewährleisten zu können und für junge Ärzte es attraktiv zu machen, sich hier im Fichtelgebirge (Landkreis Wunsiedel) niederzulassen, sollte vielleicht ein besserers Angebeot bzw. überhaupt ein Angebot an Kliniken, Universitäten usw (wie eine Art Image) des Landkreises betrieben werden.
Hier wäre es wünschenswert mehr Werbung zu machen, den Landkreis attraktiv zu präsentieren.
Profil von Juliane Franz
Gepostet von:Juliane Franz
vor 6 Jahren
Ich fände online-Terminvereinbarungen für Arzttermine super, damit man sich das Warten in Telefonschleifen sparen könnte. Natürlich gibt es da ein paar Hürden, aber für Vorsorgemaßnahmen, wo die Praxis relativ gut die benötigten Behandlungszeiten abschätzen kann, wäre dies vielleicht möglich.
Profil von Jürgen Veitz-Brigl
Gepostet von:Jürgen Veitz-Brigl
vor 6 Jahren
In den Bereich Burnout und dergleichen gehört aber auch zur Wahrheit dass man zu wenig Möglichkeiten einer Psychotherapie im Landkreis bietet. Nicht nur zur Prävention sondern auch zur Unterstützung von Patienten mit psychischen Erkrankungen. Termine sind nur unter erschweren Bedingungen zu bekommen und wie bei Fachärzten sind die Wartezeiten immens.
Profil von Florian Wunderlich
Gepostet von:Florian Wunderlich
vor 6 Jahren
@Jürgen Veitz-Brigl Ich stimme voll zu. Nicht nur bei Psychotherapie, sondern bei den meisten Fachärzten ist es nahezu unmöglich einen Termin zu bekommen, wenn man ihn braucht. Insgesamt gibt es in der Region zu wenige qualifizierte Ärzte, gerade in den kleinen Dörfern!
Die einzige Möglichkeit, die ich noch sehe, ist den NC für das Medizinstudium zu verringern(der ist sowieso lächerlich) und die Persönlichkeit der Studenten mit einzubeziehen. Auf diese Weise erhalten mehr Menschen die Möglichkeit des Arztberufs und es werden weniger "Halbgötter in weiß" und mehr Ärzte, die den Beruf aus Überzeugung machen.
Profil von Christoph Beck
Gepostet von:Christoph Beck
vor 6 Jahren
Im Bereich Gesundheitsprävention ist die Region gut aufgestellt.
Zum einen natürlich durch die Region selbst - wir leben in einem gesundheitsfördernden Umfeld mit guter Luft, viel wohltuender Ruhe, Natur ohne Ende, vielfältigen Möglichkeiten, gesundheitsfördernden Sport zu treiben.
Zum anderen aber auch durch die Angebote zur Gesundheitsprävention, angeführt von Bad Alexandersbad (AlexBad, IGM-Projekt, Osteopahten, ...) und Weißenstadt.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
@Christoph Beck Danke für die Einschätzung. Mit den beiden Thermenstandorten Weißenstadt und Bad Alexandersbad haben wir zwei Vorzeigestandorte im Bereich der Gesundheitsprävention, müsste in den anderen Kommunen mehr getan werden, oder ist die räumliche Verteilung der Angebote zufriedenstellend?
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