Wie sichert man die soziale Teilhabe unserer älteren MitbürgerInnen?
Von "Soziales"
Zum Projekt
Den Wunsch nach einem langem selbstbestimmten Leben mitsamt Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander haben viele Fichtelgebirgler.
Welche Herausforderungen siehst Du aktuell? Wie können wir die soziale Teilhabe sicherstellen? Welche Angebote kennst Du bereits? Wie können wir diese unterstützen?
Kommentare(25)
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Profil von Dr. Laura Krainz-Leupoldt
Gepostet von:Dr. Laura Krainz-Leupoldt
vor 6 Jahren
In dem man auf Sie hört
Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
@Dr. Laura Krainz-Leupoldt Wer ist "man"?
Profil von Theo Marberg
Gepostet von:Theo Marberg
vor 6 Jahren
Bei allen angedachten Projekten im Bereich der "Sozialen Teilhabe" darf eins nicht vergessen werden: es geht nicht um die Verwaltung von Senioren, sondern um aktives Kümmern. Man muß die Senioren finden, die sich einsam fühlen und denen Zeit schenken und ggf. kleinere Besorgungen machen. Wir werden immer wieder angesprochen , dass sich die Senioren - evtl. in kleinen Gruppen - Ausflüge in die nähere Umgebung wünschen. So wie es in vergangenen Jahren mit dem großen Bus Tagesausflüge für die Senioren über den Seniorenbeauftragten gegeben hat. Ungefährliche Kaffeefahrten sozusagen. Die Senioren lieben das -
die Fahrten waren immer schnell ausgebucht.
In Mak und Selb gibt es dazu einen Kleinbus von Mikar zu leihen, wenn man im
System angemeldet ist. Hier sehe ich einen guten "generationsübergreifenden" Ansatz zur aktiven Freizeitgestaltung der Senioren.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
@Theo Marberg vielen Dank für diesen tollen Vorschlag.
Profil von Frank Lotter
Gepostet von:Frank Lotter
vor 6 Jahren
Generationenübergreifende Angebote schaffen finde ich auch eine gute Idee. Hier noch ein Vorschlag:
Installation von Generationsübergreifenden Angeboten. Vor allem digital mit zwei Bereichen: A) Biete B) Suche .
Die Bereiche könnten sehr unterschiedlich sein: - Betreuung ( Kinder...) - , Fahrdienste, Technik,..... und mehr.
Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
@Frank Lotter Ein sehr guter Vorschlag, besonders wenn die digitale Variante einfach zu verstehen und zu bedienen ist.
Profil von Denise Kraus
Gepostet von:Denise Kraus
vor 6 Jahren
Generationenübergreifende Projekte, Aktivitäten & Angebote - Berührungspunkte schaffen.
Profil von Ramona Jülke-Miedl
Gepostet von:Ramona Jülke-Miedl
vor 6 Jahren
Den Neubau von Kindertagesstätten mit Altenheimen integrieren um hier Synergieeffekte zu schaffen.
Die WG's für ältere wurde bereits erwähnt.
Das Projekt der Großeltern-Patenschaften müsste nochmals mehr beworben werden. Hier haben wir schon ein tolles Projekt am Start, leider wissen noch zu wenige davon...
Auch der Seniorenbeirat im Landkreis und in den einzelnen Städten leistet bereits tolle Arbeit.
Profil von Barbara Rößler
Gepostet von:Barbara Rößler
vor 6 Jahren
@Ramona Jülke-Miedl Hallo Frau Jülke-Miedl, darf ich ich fragen, für welche Initiative sie arbeiten?
Profil von Ramona Jülke-Miedl
Gepostet von:Ramona Jülke-Miedl
vor 6 Jahren
@Barbara Rößler Hallo Frau Rößler, mir erschließt sich zwar der Sinn Ihrer Frage nicht 100%ig, aber ich bin in der freien Wirtschaft als Mitarbeiterin eines Global Players der Region tätig. Ich arbeite für keine Initiative!
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
@Ramona Jülke-Miedl danke für Deine Vorschläge, die nehmen wir gerne auf.
Profil von Barbara Rößler
Gepostet von:Barbara Rößler
vor 6 Jahren
@Ramona Jülke-Miedl ein global Player? Es geht also um Investitionen. Ich hatte nur wegen der Motivation gefragt. Wie sieht es mit einer Integration Behinderter aus?
Profil von Ramona Jülke-Miedl
Gepostet von:Ramona Jülke-Miedl
vor 6 Jahren
@Barbara Rößler ich weiß leider wirklich nicht, was Sie von mir wollen. Ich persönlich habe nur einen Vorschlag gebracht, der für Jung und Alt Synergieeffekte hätte und auch schon in anderen Städten erfolgreich umgesetzt wurde - ganz ohne Hintergedanken.
Profil von Frank Lotter
Gepostet von:Frank Lotter
vor 6 Jahren
Ich arbeite seit Jahrzehnten in Ehrenämter. Ob in der Kirche, der Gefangenenbetreuung, oder Elternbeiratsvorditzender. Als Student durfte ich mit Jugendlichen arbeiten, die ein Handicap haben.
Wenn es um Menschen geht. Geht es mir vor allem um das Thema: Was ist mir der Mensch wert? Mein Nachbar, Vater, Mutter.... Die Indianer haben ältere Menschen geachtet und Menschen mit Handicap besondere Menschen genannt.
Hier ein paar Gedanken und Ideen von mir:
1) Sorgt dafür, das der Wert Mensch nicht von der Leistung , Gesundheit und Alter abhängt. Zeigt das. Auch durch Taten. Ob es ältere Mitbürger sind, Menschen mit Händicap, Strafgefangene... Fördert nicht die Bildung von Randgruppen, die man nur sieht, wenn man zu ihren Veranstaltungen geht. Oder in die Gebäude, in denen sie sich aufhalten.
2) Tip für den Workshop zur Ideenfindung und Prioritäten finden: Dynamic Facilitation.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
@Frank Lotter vielen Dank für die Anregungen. Wie erreichen wir die genannten Gruppen am besten?
Profil von Frank Lotter
Gepostet von:Frank Lotter
vor 6 Jahren
@Smartes Fichtelgebirge Meiner Meinug nach brauchen wir in möglichst jeder Gruppe Menschen die den Blick für die "anderen" haben. Ob Menschen mit Händicap, Ältere Menschen, Gefangene....Wenn es dann Angebote in der eigenen Gruppe gibt, wird überlegt wer noch dazu gezielt angesprochen werden kann. Auf einem Flyerfür eine Kinderveranstaltung könnte dann z.B stehn: "Menschen mit einem Händicap sind bei uns sehr herzlich willkommen und fänden es genial wenn ihr kommt" Wie erreichen wir die Menschen am Besten?: Durch Menchen die diese Kontakte knüpfen und diese " Kultur" des Zusammenbringens leben wollen. Vieleicht findet sich auch eine Möglichkeit, das sich solche Menschen finden können.
Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Hallo H. Marberg,
wie wollen sie den das Thema „Kampf gegen die Einsamkeit“ angehen?
Gibt es schon Ideen?
Profil von Theo Marberg
Gepostet von:Theo Marberg
vor 6 Jahren
@Dietrich Brunner Die gibt es schon - leider sind wir durch das Virus gestoppt worden. Wir hatten schon Termine mit Edeka Egert in Selb und Arzberg, mit dem KEC in Marktredwitz und Edeka Enders in Wunsiedel abgesprochen, um dort unseren Stand aufzubauen. Alle Oberbürgermeister dieser Städte hatten sich den Termin vermerkt. Im Prinzip so ,wie wir es schon erfolgreich 2019 durchgeführt haben.
Wir haben nun das Jahresthema " Kampf gegen die Einsamkeit "auf das Doppeljahr 2020/2021 ausgeweitet. Die Standbanner sind fertig und der Sonderflyer mit Gutschein ebenfalls. Wir hoffen, ab August / September unsere kleine Tour beginnen zu können.
Zentrales Thema beim "Kampf gegen die Einsamkeit" ist eine deutliche Bildsprache mit direkter Ansprache. Wir legen die Finger direkt auf die Wunde mit Aussagen
wie "Ich habe immer weniger Kontakte", "Ich kann tagelang keine Gespräche führen" und " Um mich ist immere stärker eine schmerzhafte Stille" Unterstützt mit entsprechenden Bildern einsamer Senioren.
Wer kümmert sich um mich? Diese Frage versuchen wir zu beantworten mit dem direkten Angebot der SGF, indem wir einen Gutschein für 1 Std. Vorlesen, Spazierengehen,
Aufmerksamkeit oder einfach Kümmern verteilen. Einzige Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der SFG. Jahresbeitrag 30 € - das muss allein schon aus versicherungstechnischen Gründen sein.
Wir haben gute Erfahrungen mit diesem direkten Auftreten gemacht - wir spüren
häufig spontan die Betroffenheit bei den Gesprächen am Stand.
Anmerkung zum Schluss: Einsamkeit gibt es nicht nur bei den Senioren- zunehmend sind auch jüngere Menschen betroffen. Insbes. bei sozialen Randgruppen häufig anzutreffen.
Unser jährlich ausgerufenes Thema hat noch einen weiteren Hintergrund: wir suchen immer Helfer. Fast 500 Mitglieder haben bisher über 8000 "Helferstunden abgerufen. Insbes. für die Bereiche Fahrdienst / Begleitung, Hilfe im Haus und im Garten und eben in der Betreuung wie oben beschrieben.
Wir sehen die Tätigkeit unserer Helfer als Ehrenamt mit geringer Aufwandsentschädigung.
Profil von Theo Marberg
Gepostet von:Theo Marberg
vor 6 Jahren
Beides ist wichtig - so zumindest unserer Erfahrungen. Im letzten Jahr haben wir mit unserem Stand in 5 Städten mit dem Thema " Helfer gesucht - Miteinander / Füreinander" sehr guten Erfolg. Die BM von Mak, Wunsiedel, Selb und Arzberg haben uns richtig stark unterstützt & wir konnten eine Reihe von Helfer-Anmeldungen verzeichnen. In diesem Jahr haben wir als zentrales Thema " Kampf gegen die Einsamkeit" initiiert. Leider ohne öffentlichen Auftritt bisher. Deshalb haben wir soeben entschieden, das Thema ins Doppeljahr 2020 / 2021 zu ziehen und um einige Aktionen zu erweitern.
Profil von Theo Marberg
Gepostet von:Theo Marberg
vor 6 Jahren
Die Seniorengemeinschaft Fichtelgebirge betreut fast 500 Senioren im Landkreis und hilft bei der Alltagsbewältigung im Haus, im Garten oder auch beim Einkaufen, Behördengängen oder einfach Spazierengehen. Wir werden immer wieder auf die Möglichkeit nach kleinen Ausflügen angesprochen. Man möchte noch einmal - mangels Mobilität - bestimmte Orte besuchen. Oder mal ein Konzert oder die Luisenburg besuchen. Da die SGF das nicht leisten kann, müßten solche Ausflüge (auch in Kleinbussen denkbar) von anderer Stelle organisiert werden.
Ein Aspekt in diesem Projekt ist auch der Punkt Einsamkeit. Viele Senioren leben in sozialer Kontaktarmut und leiden unter ihrer Einsamkeit. Daher ist es eine extrem wichtige Aufgabe, den älteren Mitbürgern ein wenig Farbe in ihren Alltag zu bringen. Nicht nur durch Ausflüge. Manchmal wirkt ein Besuch, ein Anruf schon Wunder. Hier sehen wir in der SGF eine der wesentlichen Ansatzpunkte in unserer Betreuung.
Profil von Renate Tafelmeyer
Gepostet von:Renate Tafelmeyer
vor 6 Jahren
@Theo Marberg Die SGF macht ganz tolle Arbeit, mal ein dickes Lob dafür. Und ich gebe ihnen recht die Vereinsamung der älteren Generation ist in bei der sozialen Teilhabe ein ganz wichtiges Thema. Wir bräuchten da viel mehr Vernetzung um die Möglichkeiten zu erfassen. Ich habe festgestellt dass sich Leute im persönlichen Gespräch eher zur Mitarbeit bewegen lassen als über Aufrufe in Medien.
Profil von Barbara Rößler
Gepostet von:Barbara Rößler
vor 6 Jahren
@Theo Marberg eigentlich müssten sich alle Vereine und Organisationen, die mit "Ehrenamtlichen" arbeiten, vernetzen. Ich wäre sofort dabei. Ich bin im Bereich "Menschen mit Behinderung" tätig und suche gerade verzweifelt jemanden, der es sich zutraut, eine Integration in die Radsportvereine zu begleiten. Unsere Radsportvereine sind großartig und offen, haben aber auch keine Kapazitäten.
Es ist ja gar nicht schwer, man muss nur Spaß an diesem Sport haben und keine Angst vor einer Aufgabe.
Profil von Matthias Henneberger
Gepostet von:Matthias Henneberger
vor 6 Jahren
Von ca. Mitte der 60er bis in die 70er oder 80er Jahre sind viele Seniorinnen und Senioren sogar sehr aktiv (Kinder unterstützen, Enkel betreuen, "Ehrenamt" im sozialen und Umweltbereich, …) und erfüllen wichtige Aufgaben (großes Lob an alle Aktiv-Rentnerinnen und -Rentner!). Danke! Gott sei Dank gibt es euch! :-)
Viele Seniorinnen und Senioren reisen und wandern gern und nutzen gern Angebote im Bereich Wellness, Gastronomie (Cafés, Restaurants, …), Kultur und Bildung. Unsere Akteure im Landkreis (Schwimmbäder, Gaststätten, Geschäfte, Kultureinrichtungen, VHS, …) sollten mehr Angebote speziell für sie machen. Wir werden im Landkreis Wunsiedel in den kommenden Jahrzehnten wohl einen noch größeren Anteil Seniorinnen und Senioren als heute haben. Sinnvoll sind mehr VHS- o. a. Kurse zur Digitalisierung (Smartphone, Internet, …, ggf. auch für Jüngere!).
Für ältere Seniorinnen und Senioren, die altersbedingt kein so aktives Leben mehr führen können, schreibe ich Vorschläge und Ideen beim Punkt „Gesundheit“ (Frage „Welche Bedürfnisse haben Pflegebedürftige und deren Angehörige?“).
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