Welche Herausforderungen haben Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Alltag?
Von "Gesundheit"
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Gerade für mobilitätseingeschränkte Personen kann der Alltag zur Herausforderung werden. Hindernisse im ÖPNV, in Geschäften oder auf Gehwegen stellen häufig unüberwindbare Hürden dar.
Wie nimmst Du dieses Thema im Alltag wahr? An welchen Stellen im öffentlichen Raum besteht Deiner Meinung nach Verbesserungsbedarf?
Kommentare(9)
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Das schwere Erreichen von Zielen im ÖPNV, gerade wenn diese kein gesteigertes Zielgruppenpotential haben, wurde bereits mehrfach beschrieben. Ich möchte dem nochmals Gewicht verleihen und weitere Ideen anregen, wie auch abgelegenere Ziele durch einen ÖPNV erreicht werden können. Hier sollten meines Erachtens nach grundlegend über Fahrpläne, auch ausserhalb der Schulzeiten, nachgedacht werden. Zudem wird es weiterhin wichtig sein, barrierefreien ÖPNV anzubieten. Wobei hier barrierefrei nicht nur rollstuhlgerecht bedeutet. Dies ist ein grundlegender Gedanke zum ÖPNV und zur Barrierefreiheit an sich (nicht nur in Zusammenhang mit dem rollstuhlegerechten Zugang).
Eingeschränkte Mobilität geht meines Erachtens beim Problem des fehlenden KfZ / Führerschein bis hin zu der Problematik von Menschen mit Behinderung und darüber hinaus. Hier muss ein umfassendes Konzept eines für alle gerechten ÖPNV entstehen.
Auch die Sache mit den neugebauten Einkaufsmärkten, die nach dem Nebau für viele Menschen nicht mehr erreichbar sind, sollte zwischen den Verantwortlichen auf beiden Seiten (Bauträger und genehmigende Stelle) intensiver diskutiert werden. Sollte seitens der Verantwortlichen der Versorger kein Einlenken da sein, muss eine Lösung aus Richtung öffentlicher Hand angedacht werden.
Profil von Ulrich Horn
Gepostet von:Ulrich Horn
vor 6 Jahren
Eine Herausforderung ist es, das Selbstwertgefühl zu erhalten. Wenn man nur schwer oder gar nicht alleine zum gewünschten Ziel - und dann auch wieder zurück - kommt, und Freunde oder Nachbarn um Hilfe bittet ...
Die Menschen mit eingeschränkter Mobilität können schlichtweg weniger am öffentlichen Leben teilnehmen. In Bezug auf den ÖPNV gilt das u.a. auch für Kinder und Jugendliche. Also sollte diesen Personengruppen die Gemeinschaft entgegen kommen. Wenn die Verbindungen verbessert und (eventuell teilweise) kostenlos angeboten würden, dann werden die Menschen das Angebot eher nutzen können. Auch spontan.
Wie oft werden Kinder, Senioren oder eben Menschen mit einer Behinderung von Angehörigen irgendwohin gefahren - hin und zurück mit dem Auto. Auch das sind Kosten und Folgekosten, welche indirekt auch auf die Gemeinschaft zurückfallen.
Profil von Dr. Laura Krainz-Leupoldt
Gepostet von:Dr. Laura Krainz-Leupoldt
vor 6 Jahren
Mangelhafte Gehsteige
Profil von Sabine Zollitsch
Gepostet von:Sabine Zollitsch
vor 6 Jahren
Allein unser Bahnhof in Marktleuthen ist alles andere als Behinderten gerecht. Selbst als einigermaßen mobiler Bewohner unseres Landkreises, ist es fast unmöglich wenn man mit Koffern unterwegs ist.
Gehsteige müssten breiter sein, da es ob mit Rollstuhl oder Kinderwagen, immer noch Stellen gibt, wo man den Gehsteig verlassen muß!
Profil von Konrad Scharnagl
Gepostet von:Konrad Scharnagl
vor 6 Jahren
@Sabine Zollitsch Die Bahnhöfe im Landkreis müssen dringend auf den Prüfstand hinsichtlich Barrierefreiheit. Bisher hat die DB diesbezüglich eine ablehnende Haltung gezeigt wegen der geringen täglichen Ein- und Ausstiege.
Profil von Petra Reichenberger
Gepostet von:Petra Reichenberger
vor 6 Jahren
Das ist ein Hauptproblem. Wer kein Auto hat, bleibt auf der Strecke oder besser, kommt nirgends hin. Der Bürgerbus in Wunsiedel ist ein Witz. Einige Ortsteile werden gar nicht angefahren und außerdem nur einmal die Woche.
Mit dem Buss fahren ist ein Tagesprojekt, wenn man nicht noch eine Übernachtung mit einrechnen muß!. Der Bahnhof Holenbrunn ist von dem zentralen Busbahnhof WUN viel zu weit weg.
Hier hätte man sich einmal um einen automonen Bus bemühen müssen, wie in Hof und Rehau.
Und zur Barierrefreiheit kann ich mich nur Herrn Scharnagl anschließen.
Grottenschlecht!!!
Ich erinnere mich nur an das "barrierefreie Wunsiedel" das mal in der Frankenpost stand.
Profil von Konrad Scharnagl
Gepostet von:Konrad Scharnagl
vor 6 Jahren
@Petra Reichenberger Der Bürgerbus Wunsiedel sollte in ÖPNV des Landkreises mit eingebunden werden. Außerdem muss er flexibler gestaltet werden, damit er von den Bürgern besser angenommen wird. War selbst lange Jahre Bürgerbusfahrer in Wunsiedel und habe da Erfahrungen sammeln können.
Profil von Konrad Scharnagl
Gepostet von:Konrad Scharnagl
vor 6 Jahren
Die Haltestellen des ÖPNV sind oft zu weit von der Wohnung entfernt. Es sind Bedarfsbusse notwendig mit Möglichkeit zum Transport des Rollstuhls oder des Rollators. Bushaltestellen kaum barrierefrei. Randsteine sind zwar oft in den Städten und Gemeinden abgesenkt, jedoch bei der Bauausführung wird schlampig gearbeitet und die Höhenmaße nach DIN-Norm nicht eingehalten. Hausarzt- und Facharztpraxen sowie Apotheken zum größten Teil nicht barrierefrei erreichbar.
Profil von Smartes Fichtelgebirge
Gepostet von:Smartes Fichtelgebirge
vor 6 Jahren
@Konrad Scharnagl vielen Dank für die Schilderung der Problemlage.
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