Auswahl 2 - Familie Wanderer und die Glasproduktion
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Ochsenkopfglas
Die Blütezeit der Ochsenkopfgläser war das 17. und 18. Jahrhundert. Typisch ist die Darstellung des Berges mit Kette und Schloss. Sie symbolisiert die Schätze, die im Inneren verborgen sind, wie Silber, Gold, Erz und Mineralien. Immer finden sich die vier im Fichtelgebirge entspringenden Flüsse Saale, Eger, Naab und Main und heimische Tiere wie Hirsch, Hase, Fuchs und Wolf. Die wertvollen Gläser wurden europaweit gehandelt und befinden sich heute in den großen Museen wie dem Louvre, dem V&A und dem MOMA.

Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, Glassammlung, Ochsenkopfglas, grünes Waldglas, polychrome Emailbemalung, Bischofsgrün 1699
Trinkbecher
Das Formenspektrum der emailbemalten Gläser umfasste auch kleine Trinkbecher, die häufig mit floralen Motiven, Personen oder Tieren verziert waren. Sie dienten als Geschenke für geliebte Menschen. Der Spruch „Vivat Frau Schwester“ diente als Geschenk an ein Familienmitglied zu einem besonderen Anlass. Man trank Wein oder Brandwein daraus.

Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, Glassammlung, Trinkbecher, Waldglas, polychrome Emailbemalung, Bischofsgrün 1739
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