Auswahl 6 - Carolus Magnus Hutschenreuther und die Porzellanproduktion
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Durchbruchkorb
Der Durchbruchkorb stammt aus der Frühzeit der Porzellanherstellung in der CM Hutschenreutherschen Manufaktur. Er ist dickwandig und von Hand geschnitten. Diese Erzeugnisse waren zeitaufwändig und vielfach kam es zu Brandrissen im Ofen. Nur wenige Exemplare dieser Art sind erhalten, alle ohne Bemalung.

Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, Sammlung Singer, Durchbruchkorb, Porzellan, weiß glasiert, CM Hutschenreuther, um 1830
Tasse und Untertasse
Die in klassizistischer Manier bemalte Tasse und Untertasse, mit der Darstellung einer weiblichen und männlichen nackten Person, orientiert sich an den idealisierten Ideen der Aufklärung. Nackt als Symbol für das Naturgegebene, Mann und Frau als naturgegeben zusammengehörig. Die walzenförmige handbemalte Tasse mit der Wallendorfer Bodenmarke ist das einzig bekannte von Carolus Magnus Hutschenreuther persönlich mit „FCM“ (fecit Carolus Magnus), in den Szenen auf einem Sandsteinsockel, signierte Objekt.

Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, Sammlung Singer, Zylindertasse, Porzellan, polychrome Handmalerei, Goldstaffagen, Signatur „FCM“, PM Wallendorf, um 1810
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