
Philipp Jahreis•vor 6 Jahren Im Katastrophenschutz, speziell im Bereich Sanitäts- & Betreuungsdienst, spielt die Registrierung aller Beteiligten eine große Schlüsselrolle für den Erfolg des Einsatzes. Es müssen zur Planung des Einsatzes alle Helfer, Fahrzeuge und Ausrüstungen bei der Einsatzleitung registriert werden. Um bei einen Massenanfall von Verletzten oder/und einer Vielzahl von zu betreuenden Personen erfolgreich helfen zu können, müssen alle Personen entsprechend registriert und ihrer Dringlichkeit nach einkategorisiert werden. Diese Registrierung kann mit der heutigen Technik durch Digitalisierung deutlich beschleunigt werden, womit die Einsatzleitung einen schnelleren und besseren Überblick erhalten kann. Dies ermöglicht entsprechend eine bessere und angepasstere Versorgung der Beteiligten, sowie eine bessere Personalplanung, gerade bei längeren Einsätzen.Zusätzlich könnten auch für die Öffentlichkeitsarbeit entsprechend schneller Informationen aufbereitet werden und die Presse und somit die Öffentlichkeit schneller informiert werden.Digitale Daten lassen sich entsprechend auch an kompatible Geräte anderer Organisationen und Behörden versenden (FW, ÖEL, FÜGK, ILS, POL, THW, etc.). So können andere Beteiligte zügig und mit wenig Aufwand auf den neuesten Stand gebracht werden. Wenn nicht sogar Live die Daten einsehen. Entsprechende Schnittstellen sollten hier gleich mit geschaffen werden.Einsätze können je nach Größe mehrere Einsatzabschnitte auf manchmal größeren Distanzen mit sich führen. Hier sollte ein sicheres drahtloses Daten-Netzwerk möglich sein mit entsprechender Hardware, damit Daten von Einsatzabschnitten an die Leitung und umgekehrt ausgetauscht werden können.Diese Systeme und die Anpassung, sowie das Schaffen von Schnittstellen birgt einen großen Kostenaufwand mit sich, kann aber ein großer entscheidender Vorteil für einen besseren Einsatzerfolg darstellen bei Sonderlagen.